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Konzert zum 70. Geburtstag Programm Hans Rudolf Zeller Skizzenbuch BX (1992/2002) für Stimme, Stift und Klavier * Heinz-Klaus Metzger Ad vocem HRZ * Rainer Riehn Nichts ist doch etwas - Utrecht Mix Sampling II für zwei Tonbandmaschinen * René Bastian interludes * Dieter Schnebel GERADE nach und für HRZ * Stephan Wunderlich Das SEQUENZEN-PROJEKT mit Louise Ingebos, Jörg Burkhardt, Edith Rom, Stephan Wunderlich * Hans Rudolf Zeller Studien oder Improvisationen für Stimme und Diascriptor Hans Rudolf Zeller Skizzenbuch BX Komposition für Stimme, Schriftcharaktere und Klavier Schon die Klavierartikulation für Erlangen von
1990 wies Züge eines "öffentlichen Komponierens am
Flügel" auf, damals allerdings nicht ohne Mithilfe der
Projektionen eines Diascriptors (oder Overheadprojektors). Im Skizzenbuch
BX sind
derlei Züge jedoch kaum mehr zu übersehen, stellt es sich
doch als großformatiges, zudem gut beleuchtetes Heft auf dem
Notenpult dar, auf dessen Papierflächen jeder Hörer
mitverfolgen kann, wie die Komposition Schritt für Schritt oder
vielmehr Blatt für Blatt entsteht. Jederzeit kann notiert werden,
was eben noch scheinbar nur probeweise gesprochen oder gespielt wurde.
Und dieses Notieren und Fixieren, also Schreiben ist selber eine
auffallende, geradezu dramatische Aktion, wie übrigens das sonst
eher lästige Umblättern.
Zum Skizzenbuch gehören auch zwei Texte von Henri Michaux: Und "Weiß" erscheint.Absolutes Weiß. Weiß über jedes Weiß hinaus. Weiß der Ankunft von Weiß. Weiß ohne Kompromiß, durch Anschluß, durch totale Auslöschung des Nicht-weißen. Verrücktes Weiß, erschöpft und nach Weiß schreiend. Fanatisch, wütend, Schüttelsieb der Netzhaut. Elektrisches grausames Weiß, unversöhnlich, mörderisch. Weiß der weißen Windböen, Gott des "Weiß". Nein, nicht ein Gott, ein brüllender Affe (vorausgesetzt meine Zeilen knistern nicht). Stillstand des Weiß. Ich fühle das Weiß wird lange etwas für mich Maßloses bewahren. Dieses funkelnde Weiß, Weiß, Weiß! Geheimnis des Weiß. Dies Weiß bewirkt nicht die vollständige Ausschaltung meines Willens und meiner Entscheidungsmöglichkeiten. Dies Weiß ist Ausdruck. Dies Weiß ängstigt mich, ich sehe darin keinerlei Form. Ich kenne all dies Weiß auswendig. Das Weiß läßt mir keine Ruhe. Das Weiß ist im Vordergrund. Das Weiß drückt von allen Seiten. Ich kann nichts mehr zwischen das Weiß und mir schieben. Mein Zögern ist Weiß. Das Weiß erschlägt mit Weiß jeden Gedanken. Ich mache mehr Weiß als sonst etwas." Rainer Riehn Nichts ist doch etwas - Utrecht Mix Sampling II für zwei Tonbandmaschinen R.R.:
"Hans Rudolf Zeller ist von Anfang an mit meiner elektronischen Arbeit
vertraut und hat für sie mir fast unglaublich erscheinende Worte
gefunden. Das Material, aus dem meine elektronischen Stücke
montiert sind, stammt aus dem elektronischen Studio der
Universität zu Utrecht, wo ich bei Gottfried Koenig arbeitete und
studierte. Da ich im Studio sehr viel Versuche mit verschiedensten
Ausgangsmaterialien und vor allem spannungsgesteuerten Schaltungen
machte, blieben eine ganze Reihe von Bändern übrig, die ich
in meinen fertiggestellten Stücken nicht verwendete.
Im Herbst 2003 regte mich Stephan Wunderlich an, im Dezember 2003 beim Festival für Experimentelle Musik in der TU-Mensa in München in einer Live-Performance diese Bänder zu benutzen, um ein improvisiertes neues Stück zu realisieren. Obwohl ich diesem Vorschlag gegenüber zunächst skeptisch war, ließ ich mich doch überreden und war dann mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dieses live realisierte Stück Nichts ist doch etwas - Utrecht Mix Sampling war zwischen einem Vortrag von Heinz-Klaus Metzger und einer Sprach-Improvisation Hans Rudolf Zellers, die sich aus protokollierten Elementen von Metzgers Vortrag und meinem Stück speiste und mich frappierte, placiert. Heute präsentiere ich eine zweite Version dieses Stücks und widme sie Zeller nachträglich zum 70. Geburtstag. René Bastian interludes R.B.:
"Sinus, impulse und rauschen sind, nach G.M. Koenig, die
grundkomponenten der musik, die im klassischen (sogenannten analogen)
studio komponiert wird. Die produktionsmethoden dieser drei komponenten
sind wie drei axiome, die nicht von einer niedrigeren stufe abgeleitet
werden können.
In der algorithmisch kalkulierten musik gibt es nur noch eine komponente: den impuls. Ein klang ist eine folge von impulsen. Das experiment findet im lautsprecher statt: wie ein elektronischer klang sich in der luft entfaltet hängt von dem lautsprecher ab, an den dieser klang gesendet wird. (Dies ist auch wahr für mikrofonierte klänge, aber bei konstruierten klängen ist es zutreffender). Je elementarer die computersprache desto grösser ist die freiheit des komponisten jede spezialisierte musiksprache ist eine art bevormundung..." Stephan Wunderlich Das SEQUENZEN-PROJEKT mit Louise Ingebos, Jörg Burkhardt, Edith Rom, Stephan Wunderlich S.W.,10.
April 2004:
"Nur wenige Kollegen haben die Entstehung und Veränderung meines Sequenzen-Projektes - durch
mehrere Versionen hindurch - seit 1988 so ausführlich und intensiv
miterlebt, mitgedacht und einmal sogar (bei Ferdinand Dörfler in
Wartenberg) mitaufgeführt wie Hans Rudolf Zeller.
Außerdem bin ich sehr froh, daß das heutige Geburtstagskonzert ermöglicht, wieder im Ensemble mit Louise Ingebos, Jörg Burkhardt und Edith Rom zu spielen - hatten wir doch vor allem in den neunziger Jahren in etwa zwei Dutzend Aufführungen des Sequenzen-Projektes zwischen Regensburg und Hamburg einem oft kaum zu findenden oder - nach der Aufführung - verwirrten Publikum diese Musik vorgestellt und manchmal auch in erhitzten bzw. ratlosen Diskussionen zu begründen versucht. Meistens konzentrierten sich die Fragen auf die Rhythmik des 'Stücks' (Beides, Rhythmik und 'Stück' betreffend, hängt zusammen: da die Dauer der einzelnen Töne sich aus den Primzahlen-Intervallen ableitet, die seit dem 29. Februar 1988 durch meinen willkürlichen Entschluß, unseren geläufigen Kalender mit einer eigenen Zeitzählung zu synchronisieren - einem Takt von Primzahlen quasi - gibt es, genauer besehn, keine 'Stücke' mehr, sondern 'Sequenzen', die zu einer bestimmten Zeit, und nur zu dieser aufgeführt werden sollen. Eine Aufführung umfaßt meistens mehrere Sequenzen - jede davon ist eine Art Gruppe von Primzahlen-Intervallen, umgerechnet in Sekundendauern.) Was bei diesen Diskussionen weniger eine Rolle spielte - merkwürdigerweise - waren die anderen kompositorischen Versuche, die in das Sequenzen-Projekt einmünden, nämlich mit schwankenden Tönen zu spielen und den Ton auch in anderen Dimensionen, vor allem im Visuellen (etwas das in der bildenden Kunst dem Zeichnen entsprechen mag) und in Schrittweisen (wozu ich bisher aus dem choreographischen Bereich wenig Anregungen finden konnte) zu konkretisieren Aber vielleicht gewinnen diese Dinge ja zukünftig mehr Beachtung... In der heutigen Aufführung werden wir erstmals die Einheit der einzelnen Sequenz teilweise aufheben, indem die vier Spieler (in modifizierter Reihenfolge) sich jeweils eine Sequenz 'aufteilen' - in der ersten Version hatte immer ein Spieler eine Sequenz vollständig gespielt. Nicht verändert werden dagegen die Gleichgewichtigkeit von Pausen und Spieldauern und der spezifische Ton für die einzelne Sequenz. ...ich wollte gestern eigentlich etwas zur Virtuosität sagen (kam aber nicht dazu) - daß es nicht wenige Musikstudenten gibt, ich meine solche, die dann bei internationalen Wettbewerben teilnehmen, die eine unglaubliche Arbeitsmenge bewältigen (müssen). Andererseits sehe ich, was artistische Leistungen angeht, im Sport, beispielsweise beim Tennis oder Skispringen oder bei den großen Radrundfahrten solche - und das Erstaunen bleibt doch oberflächlich. Denn es mischt sich mit der Sorge, daß diejenigen, die besonders beeindrucken, dies nur vermögen, wenn sie sich sebst möglicherweise Schaden zufügen - und wie sollte dies nicht auch jene treffen, die 'nur' daran teilnehmen, als Publikum? Sollte also die Musik vielleicht doch etwas ganz anderes brauchen?" ...da gab es früher eine Performance von Zeller mit dem Titel Denkfigur, die mir als ein Glanzpunkt in Erinnerung geblieben ist. Und das ging so in einem Guß eins ins andere, daß ich annehme, das ist der Ansatzpunkt für Performance, von dem her auch die Scriptophonie mit vorzustellen ist... ...Die Scriptophonie beschäftigt
Zeller anscheinend schon sehr lange und immer wieder und daß das
authentisch läuft, das ersehe ich aus dem Vergleich mit der
Denkfigur: ...daß der Mann, der da steht, auf seinen Notizblock
schaut, unter Umständen in umgekehrter Form, sich selber anschaut
und eine Denkfigur macht, indem er denkt. Das geht gut ineinander...
...hochoriginelles,
einzigartiges Kunstmachen,
auf ganz andere Weise Audiovisuelles zu zeigen als üblich. ..dazu gehört, daß Zeller Dinge "herauspreßt", an die andere nicht denken... Deshalb wird alles - auch in der Darstellungsweise - so auffällig komplex... Josef Anton Riedl, Murnau 8.5.2004 Der Musiktheoretiker und Autor mehrdimensionaler Kompositionen, Hans Rudolf Zeller, verwendet Overheadprojektoren, um Interaktionen zwischen Denken, Sprechen und Schreiben zu visualisieren... Zeller benutzt die Schreibfläche zur Auseinandersetzung mit Schrift und Gedanke. Duktus der Handschrift und Gestik korrespondieren mit Sprech- und Hörfiguren. Diese eher intimen expressiven Vorgänge werden durch die Projektion "veröffentlicht". Da die Folie frei bewegt werden kann, läßt sich das Tempo der Aktion furios steigern... Hans Essel, Verein für experimentelle Musik Hans Rudolf Zeller, geboren 1934 in Berlin, Studien in Freiburg und Köln. Seit 1959 Essays, Rundfunksendungen, Übersetzungen und experimentelle Texte. Mitarbeiter der Schriftenreihe MUSIK-KONZEPTE und der ZEITSCHRIFT FÜR EXPERIMENTELLE MUSIK. Editionen: Dieter Schnebel Denkbare Musik (1972) und Cage Box (1979). Xenakis-Ausstellung in Bonn (1974). Veranstaltungsreihe über Musik der anderen Tradition (Bonn 1981), über das Gesamtwerk von Alban Berg (Kalkutta 1985 / München 1986), über Edgard Varese und Ferruccio Busoni (Sofia 1994). Entwurf einer kinematologischen Literatur in verschiedenen Dimensionen: Textbänder -operative Texte - Handschriften - Versuche für Sprechorgane u.a. Blablamata (1963), kinem kontexte (1965); kinem X. Seit 1976 Medienkompositionen (Marx-Mill; Schallplattenmusik) sowie Sprech-Schriften und Stücke für Stimme(n) und Diascriptor(en) (u.a. DENKFIGUR, DIA-LOG, Essay über Klänge, ohne abzusetzen, Klavierartikulation). In den 90er Jahren Vortragsreisen über werkspezifische Mikrotonsysteme und Modelle der Medienkomposition. Husserl-Töne für Sprecher und Folienprojektionen. Arbeiten zum Projekt Schrift - Laut - Musik mit Videoproduktionen (Scriptophonie). Siebenteilige Sendereihe: Kriterien der experimentellen Musik (1999). Mitherausgeber von Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten (2003). Sendereihe Zwischen Mythos und Mathematik - Iannis Xenakis und die experimentelle Musik danach (2004). ![]()
Abbildung 2
Hans
Rudolf Zeller entwickelt seit fast vierzig Jahren, ausgehend von der
Schwierigkeit von Notation und deren "Zeichen", das künstlerische
Konzept einer Schrift - Laut - Musik.
Kompositorische Prozesse werden spielerisch Gegenstand von Komposition.
Notation als Zeichensetzen, von Gedanken über Sprechen zum
Schreiben. Spielfeld meist Diascriptoren, die den eher intimen Vorgang
des Notierens öffentlich machen. Improvisatorische Elemente in der
Ausführung erfordern eine neue Art von Ensemblespiel im Rahmen des
vorgegebenen Konzepts. ![]()
Abbildung 3
[1] SKOP-Dokumentation Laut - Stimme - Sprache mit
Beiträgen von
Heinz-Klaus Metzger, Hans Rudolf Zeller, René Bastian,
Robert Harnischmacher, Eckhard Rhode, Peter Fjodorof, Jörg
Burkhardt sowie der Gruppe ZBM: 91 Textseiten,
5 Foliogramme, zwei MC‘s. Zu beziehen
beim Verlag Dietmar Fölbach, Koblenz, ISBN 3-923532-90-3 oder bei
SKOP (28 Euro inkl. Versandkosten). Mail an SKOP skop@skop-ffm.de Nach Eingang
von 28 Euro auf das SKOP-Konto: SKOP ist ein
"Verein für neue künstlerische Ausdrucksformen" in Frankfurt
a.M.
Hans Rudolf Zeller Metaphilosophische Voraussetzungen der Schrift-Laut-Musik Auszug aus dem erstmals in PHREN 5.-17- Jahrestagung 1981-1994 - Dokumentation Teil II erschienen Aufsatz (PHREN-Verlag München, Freiburg i. Br. 1996): "...
Wir haben zu wählen: zwischen neuartigen Bezeichnungsweisen,
Zeichensystemen, um 'Neues' auszudrücken und einer neuen
Bestimmung der Zeichenfunktion selbst. Ob wir im Grunde komponieren
wollen, d.h. aufschreiben oder ob wir das Komponieren selbst zum
Problem machen wollen. Sobald, in welcher Form auch immer, etwas
fixiert wird, bewegen wir uns im zugewiesenen Feld. Erst wenn das
Fixieren selbst in Frage gestellt ist, sind wir im Freien. Was
heißt Komponieren? Warum wird fixiert, was geschieht eigentlich,
wenn fixiert wird? Der moderne Sprachbegriff erlaubt es, für alles
Ausdrückbare Zeichen zu finden. Wer daran nicht irre wird, ist
entweder naiv oder bewußt reaktionär hinter radikaler
Tarnfarbe.
... Wer sich dem Problem stellt, muß praktisch aufs Komponieren, wie's bisher verstanden wurde, verzichten, d.h. auf's Stücke-schreiben, 'Formen'-erfinden, 'Klangvisionen'-äußern u.a. Denn dies ist alles zur Genüge erforscht, es gibt keine unbebauten Stellen mehr (für Epigonen ist natürlich noch genug Spielraum vorhanden)... " Mehr unter: http://www-w2k.gsi.de/vemd/scriptop.htm Ungekürzte Fassung unter: http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv3/hrz_mvs.htm ![]() Aus: Hans Rudolf Zeller - DIA-LOG für zwei Akteure an zwei Diascriptoren Mehr unter: http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv3/hrz_dl01.htm
Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten Selbst
in der avancierten neuen Musik blieb die zentrale Frage nach der
Gültigkeit des temperierten Systems auch nach größten
Erschütterungen wie dem Zweiten Weltkrieg weitgehend ausgeklammert.
Dabei ging es immerhin um die Frage, wie Musik letztlich klingen soll,
zum Beispiel welche Intervalle von welchem System erlaubt sind und
welche nicht, ob Musik auf Dauer auch mit "jenem Kompromiß, das
sich temperiertes System nennt, das einen auf unbestimmte Frist
geschlossenen Waffenstillstand darstellt" (Schönberg), leben kann
oder ob sie sich der befristeten Lösung ihres Problems endlich
entledigen und anderen Stimmungen (durchaus auch im emotionalen Sinne)
nachgeben und folgen muss.
edition
text + kritik im Richard Borrberg Verlag, München 2003, 26 EUR Flashfilme
:
Michael Kopfermann, geboren 1936, Studium der Musikwissenschaft, 1966/67 Studium bei Rudolf Kolisch in den USA, seit 1968 Leitung des PHREN-Ensembles München, Mitarbeit am Büchner-Theater München und seit 1977 bei der PHREN-Theatergruppe. Veröffentlichungen: analytische Arbeiten zu Bach, Beethoven, Bruckner, Schönberg, sowie zur Musik des PHREN-Ensembles (u.a. in Musik-Konzepte, Zeitschrift für experimentelle Musik, PHREN Verlag München). Josef Anton Riedl wurde in München geboren, studierte bei Carl Orff und Hermann Scherchen, erhielt Anregungen durch Pierre Schaeffer sowie Förderung durch Hermann Scherchen und Carl Orff. 1959 initierte Riedl die Gründung des Siemens-Studios für elektronische Musik in München, dessen künstlerischer Leiter er wurde. Von 1974 bis 1982 leitete er das Kultur Forum in Bonn, die Tage Neuer Musik Bonn, und seit 1960 leitet er die Klang-Aktionen München. Seit 1998 ist er programmierend, organisierend für die musica viva München tätig. Zusammenarbeit mit Film- und Theaterregisseuren, Malern, Architekten, Schiftstellern. Riedl realisiert insbesondere mit der von ihm gegründeten Gruppe Musik/Film/Dia/Licht-Galerie auf allen wichtigen In- und ausländischen Festivals Multimediakompositionen, audiovisuelle Environments, Klang-Exkursionen, Filmaufführungen mit live-gespielter Musik, Konzerte, Installationen. Riedl erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Hans Essel, geboren 1948, Physiker. Klassische Geige seit 1960. Seit 1982 Improvisationen unter Verwendung von Bandmaschinen und Gründung der Improvisationgruppe SAH in Heidelberg. Seit 1985 mit Marit Hoffmann und Thomas Stett die Gruppe ARGO (statt tradierte Wege improvisatorischer Musik zu beschreiten, ging es darum, einen eigenen Kontext für Improvisation zu entwicklen). Aufführungen in Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden und München. siehe auch: http://vemd.gsi.de/essel.htm
Hans Rudolf
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