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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Hans Rudolf Zeller - Methaphilosophische Voraussetzungen der Schrift-Laut-Musik Auszug aus dem erstmals in PHREN 5.-17- Jahrestagung 1981-1994 - Dokumentation Teil II erschienen Aufsatz (PHREN-Verlag München, Freiburg i. Br. 1996): "...
Wir haben zu wählen: zwischen neuartigen Bezeichnungsweisen,
Zeichensystemen, um 'Neues' auszudrücken und einer neuen
Bestimmung der Zeichenfunktion selbst. Ob wir im Grunde komponieren
wollen, d.h. aufschreiben oder ob wir das Komponieren selbst zum
Problem machen wollen. Sobald, in welcher Form auch immer, etwas
fixiert wird, bewegen wir uns im zugewiesenen Feld. Erst wenn das
Fixieren selbst in Frage gestellt ist, sind wir im Freien. Was
heißt Komponieren? Warum wird fixiert, was geschieht eigentlich,
wenn fixiert wird? Der moderne Sprachbegriff erlaubt es, für alles
Ausdrückbare Zeichen zu finden. Wer daran nicht irre wird, ist
entweder naiv oder bewußt reaktionär hinter radikaler
Tarnfarbe.
... Wer sich dem Problem stellt, muß praktisch aufs Komponieren, wie's bisher verstanden wurde, verzichten, d.h. auf's Stücke-schreiben, 'Formen'-erfinden, 'Klangvisionen'-äußern u.a. Denn dies ist alles zur Genüge erforscht, es gibt keine unbebauten Stellen mehr (für Epigonen ist natürlich noch genug Spielraum vorhanden)... " Mehr unter: http://www-w2k.gsi.de/vemd/scriptop.htm Ungekürzte Fassung unter:: http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv3/hrz_mvs.htm Hans Rudolf Zeller - "Triptychon für
Stimme, Schrift und Kaligraphie"
Hans
Rudolf Zeller - Konzert zum 70. Geburtstag
Hans Rudolf
Zeller - Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten
Hans Rudolf
Zeller - Tesa-Arbeiten und Klammerausdrücke Hans Rudolf Zeller, geboren 1934 in Berlin, Studien in Freiburg und Köln. Seit 1959 Essays, Rundfunksendungen, Übersetzungen und experimentelle Texte. Mitarbeiter der Schriftenreihe MUSIK-KONZEPTE und der ZEITSCHRIFT FÜR EXPERIMENTELLE MUSIK. Editionen: Dieter Schnebel Denkbare Musik (1972) und Cage Box (1979). Xenakis-Ausstellung in Bonn (1974). Veranstaltungsreihe über Musik der anderen Tradition (Bonn 1981), über das Gesamtwerk von Alban Berg (Kalkutta 1985 / München 1986), über Edgard Varese und Ferruccio Busoni (Sofia 1994). Entwurf einer kinematologischen Literatur in verschiedenen Dimensionen: Textbänder -operative Texte - Handschriften - Versuche für Sprechorgane u.a. Blablamata (1963), kinem kontexte (1965); kinem X. Seit 1976 Medienkompositionen (Marx-Mill; Schallplattenmusik) sowie Sprech-Schriften und Stücke für Stimme(n) und Diascriptor(en) (u.a. DENKFIGUR, DIA-LOG, Essay über Klänge, ohne abzusetzen, Klavierartikulation). In den 90er Jahren Vortragsreisen über werkspezifische Mikrotonsysteme und Modelle der Medienkomposition. Husserl-Töne für Sprecher und Folienprojektionen. Arbeiten zum Projekt Schrift - Laut - Musik mit Videoproduktionen (Scriptophonie). Siebenteilige Sendereihe: Kriterien der experimentellen Musik (1999). Mitherausgeber von Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten (2003). Sendereihe Zwischen Mythos und Mathematik - Iannis Xenakis und die experimentelle Musik danach (2004). | zurück
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B.O.A.-Künstlerkooperative
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