Hans Rudolf Zeller



Schrift - Laut - Musik
HRZ Schrift-Laut-Musik 1
Abbildung 1         

Hans Rudolf Zeller entwickelt seit fast vierzig Jahren, ausgehend von der Schwierigkeit von Notation und deren "Zeichen", das künstlerische Konzept einer Schrift - Laut - Musik. Kompositorische Prozesse werden spielerisch Gegenstand von Komposition. Notation als Zeichensetzen, von Gedanken über Sprechen zum Schreiben. Spielfeld meist Diascriptoren, die den eher intimen Vorgang des Notierens öffentlich machen. Improvisatorische Elemente in der Ausführung erfordern eine neue Art von Ensemblespiel im Rahmen des vorgegebenen Konzepts.

HRZ Schrift-Laut-Musik 2
Abbildung 2         


Zeller schreibt:„Von Schrift-Laut-Musik wäre zu sprechen, wenn vokale Artikulationen unmittelbar ...mit skripturalen konfrontiert werden, wenn beide simultan zusammenwirken, teils einander ablösen oder ineinanderübergehen." Zeller hat in der Vergangenheit verschiedene Aufführungsformen für seine Schrift-Laut-Musik konzipiert. Dabei verwendet er jeweils verschiedene technische Apparate. So kann eine Aufführung allein mit Stift und Papier und der Stimme geschehen oder mit Overhaedprojektor und Stimme oder mit Overhaedprojektor, Stimme und Video-Reproduktionen (Scriptophonie). In der von SKOP herausgegebenen Dokumentation Laut - Stimme - Sprache [1] beschreibt Zeller diese verschiedenen Formen seiner Schrift-Laut-Musik. Eine Besonderheit sind die für diese Dokumentation speziell hergestellten 5 Foliogramme in 5 Varianten. Durch die Foliogramme fällt der Blick auf die 7 Fragen, die Bernhard Uske Hans Rudolf Zeller stellte zu seiner Schrift-Laut-Musik.

[1] SKOP-Dokumentation Laut - Stimme - Sprache mit Beiträgen von Heinz-Klaus Metzger,  Hans Rudolf Zeller, René Bastian, Robert Harnischmacher, Eckhard Rhode, Peter Fjodorof, Jörg Burkhardt sowie der Gruppe ZBM: 91 Textseiten, 5 Foliogramme, zwei MC's.

Zu beziehen beim Verlag Dietmar Fölbach, Koblenz, ISBN 3-923532-90-3 oder bei SKOP (28 Euro inkl. Versandkosten). Mail an SKOP skop@skop-ffm.de

Nach Eingang von 28 Euro auf das SKOP-Konto:
Frankfurter Sparkasse 1822, Kto.Nr. 1 245 647 847, BLZ 500 502 01
erfolgt die Verschickung der Dokumentation.

SKOP ist ein "Verein für neue künstlerische Ausdrucksformen" in Frankfurt a.M.
http://www.Skop-ffm.de



Abbildungen 1 und 2 aus: Hans Rudolf Zeller - "Unterwegs in M. - morgens" für Folienband und konkrete Klänge. Aufführung am 22. Februar 1995 im Kultur Raum Milbertshofen. Folienbandausschnitte 0 bis 42 cm bzw 336 cm bis 378 cm bzw 1428 cm bis 1449 cm.






Hans Rudolf Zeller - Metaphilosophische Voraussetzungen der Schrift-Laut-Musik

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Hans Rudolf Zeller - "Triptychon für Stimme, Schrift und Kaligraphie"

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Hans Rudolf Zeller - DIA-LOG

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Hans Rudolf Zeller - Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten

Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten ist der Titel eines von Hans Rudolf Zeller mitherausgegebenen Sonderbandes der Reihe Musik-Konzepte - Hrg. Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn, edition text + kritik im Richard Borrberg Verlag, München 2003...

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Hans Rudolf Zeller - Tesa-Arbeiten und Klammerausdrücke

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Hans Rudolf Zeller - Tesabilder - Ausstellung 2008, Schloss Kallmünz, Meran (Diashow, 24 Bilder)...
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Hans Rudolf Zeller, geboren 1934 in Berlin, Studien in Freiburg und Köln. Seit 1959 Essays, Rundfunksendungen, Übersetzungen und experimentelle Texte. Mitarbeiter der Schriftenreihe MUSIK-KONZEPTE und der ZEITSCHRIFT FÜR EXPERIMENTELLE MUSIK. Editionen: Dieter Schnebel Denkbare Musik (1972) und Cage Box (1979). Xenakis-Ausstellung in Bonn (1974). Veranstaltungsreihe über Musik der anderen Tradition (Bonn 1981), über das Gesamtwerk von Alban Berg (Kalkutta 1985 / München 1986), über Edgard Varese und Ferruccio Busoni (Sofia 1994). Entwurf einer kinematologischen Literatur in verschiedenen Dimensionen: Textbänder -operative Texte - Handschriften - Versuche für Sprechorgane u.a. Blablamata (1963),  kinem kontexte (1965); kinem X. Seit 1976 Medienkompositionen (Marx-Mill; Schallplattenmusik) sowie Sprech-Schriften und Stücke für Stimme(n) und Diascriptor(en)  (u.a. DENKFIGUR, DIA-LOG, Essay über Klänge, ohne abzusetzen, Klavierartikulation). In den 90er Jahren Vortragsreisen über werkspezifische Mikrotonsysteme und Modelle der Medienkomposition. Husserl-Töne für Sprecher und Folienprojektionen. Arbeiten zum Projekt Schrift - Laut - Musik mit Videoproduktionen (Scriptophonie). Siebenteilige Sendereihe: Kriterien der experimentellen Musik (1999). Mitherausgeber von Musik der anderen Tradition - Mikrotonale Tonwelten (2003). Sendereihe Zwischen Mythos und Mathematik - Iannis Xenakis und die experimentelle Musik danach (2004).





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