Aktuelle Nachrichten
Irak am siebenhundertsiebenundachtzigsten Tag nach Erlangung der
formellen Souveränität
Junger britischer Soldat nimmt sich vor Irak-Einsatz das Leben. Prozess
gegen Saddam Hussein auf den 11. September vertagt
Fr.25.08.06 - Ein 19-jähriger britischer Soldat hat sich aus Verzweiflung vor
seinem anstehenden Einsatz im Irak das Leben genommen. "Ich kann nicht
dahingehen und auf kleine Kinder schießen", habe der Gefreite
Jason Chelsea seiner Mutter gesagt, bevor er sich getötet habe,
berichtete die britische Tageszeitung "The Independent" am Freitag. "Es
ist mir gleich, auf welcher Seite sie stehen. Ich kann es nicht." Einer
seiner Vorgesetzten hatte dem jungen Mann demnach gesagt, dass ihm im
Irak befohlen werden könnte, auf junge Selbstmordattentäter
zu schießen.
Der Prozess gegen den früheren irakischen Staatschef Saddam
Hussein und seine sechs Mitangeklagten wegen des Vorwurfs des
Völkermordes ist auf den 11. September vertagt worden. Dies sei
auf Antrag der Rechtsanwälte der Verteidigung geschehen, sagte der
Vorsitzende Richter, Abdullah el Ameri, am Mittwoch in Bagdad. Der
Prozess war am Montag eröffnet worden. Saddam Hussein wird
für die Tötung von mehr als 100.000 Kurden bei der so
genannten Operation Anfal verantwortlich gemacht. Wie in dem bereits
gegen ihn laufenden Verfahren wegen eines Massakers an 148 Schiiten
droht ihm im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe.
(Quelle: afp)
Blick ins Archiv:
Der Krieg gegen Irak begann am 20. März 2003
Knapp zwei Stunden nach Ablauf eines Ultimatums an den irakischen Staatschef
Hussein flog die US-Armee erste Luftangriffe auf Bagdad.
US-Präsident Bush hatte
Hussein eine Frist gesetzt, bis zwei Uhr Mitteleuropäischer Zeit das Land zu verlassen.
Der irakische Machthaber hatte zuvor bereits einen Gang ins Exil abgelehnt. Bush erklärte in
einer Fernsehansprache
(19.03.03 - 10:16 P.M. EST / 20.03.03 - 4:15 MEZ) , die erste Phase zur Entwaffnung des Irak sei eingeleitet
worden. Er habe angeordnet, ausgewählte militärische Ziele anzugreifen. Dies sei der Ausgangspunkt
für eine breit angelegte Aktion. Bush räumte ein, der Krieg könnte länger dauern und
schwieriger werden, als manche vorhersagten. Die USA und ihre Verbündeten wärden
alles versuchen, um unschuldige Zivilisten zu schonen....
Chronologie des Irak-Kriegs:
Teil 1: 20.03. bis 30.06.2003
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv3/irak_01.htm#news
Teil 2: 01.07. bis 31.10.2003
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv4/irak_02.htm#news
Teil 3: 01.11. bis 31.12.2003
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv5/irak_03.htm#news
Teil 4: 01.01. bis 31.05.2004
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/irak_04.htm#news
Teil 5: 01.06. bis 31.10.2004
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/irak_05.htm#news
Teil 6: 01.11. 2003 bis 30.04.2005
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/irak_06.htm#news
Teil 7: 01.05. 2005 bis 25.08.2005
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv6/irak_07.htm#news
Vor einem Jahr:
Irak am vierhundertdreiundzwanzigsten Tag nach Erlangung der formellen Souveränität
Do.25.08.05 - USA schicken 1.500 weitere Soldaten in den Irak. Bush bekräftigt
Kampfeswillen +++ Blutige Zusammenstöße zwischen Schiiten im
Süden +++ Talabani ruft zu Kompromissbereitschaft im
Verfassungsstreit auf +++ 15 Tote bei Attentaten und
Straßenkämpfen in Bagdad...
Mehr unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv7/k0508250.htm#news
Zitate zur Begründung des Irak-Krieges:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv2/k0402040.htm#040204_a
Auszüge aus Powells 'Beweisen' zum Irak vom 5. Februar 2003:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv2/k0402040.htm#040204_b
... Lügen und Täuschungen, die in
London und Washington produziert wurden, verursachten den Tod von bis
zu 55.000 Irakern, unter ihnen 9.600 Zivilisten... John Pilger, ZNet 05.02.2004... Mehr unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv2/k0402110.htm#040211_b
Iraq Body Count:
http://www.iraqbodycount.net
Fr.29.10.04 - Einer Studie zufolge sind rund 100.000 Iraker an den Kriegsfolgen
gestorben. Die meisten Todesfälle gingen auf Gewalteinwirkung
zurück, nicht zuletzt durch Luftangriffe der Alliierten, wie es in
der Studie heißt, die auf der Website der renommierten
britischen Medizinzeitschrift «The Lancet» [http://www.thelancet.com]
veröffentlicht wurde... Mehr unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv3\irak_k01.htm#bodycount
Sa.04.02.06 - Seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 sind mindestens 2.248
Angehörige der US-Streitkräfte ums Leben gekommen. Der weitaus
größte Teil kam erst nach dem offiziellen Ende der
Hauptkampfhandlungen am 1. Mai 2003 ums Leben.
Zur Zahl der seit Kriegsbeginn getöteten Iraker gibt es keine
verlässlichen Angaben.
(Quelle: ap)
«Kanonenfutter für das Pentagon»
... wer sind sie eigentlich - die toten amerikanischen Soldaten?... Mehr unter:
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv2/k0402110.htm#040211_a
'Statt des Sohnes kam eine leere Hülle aus dem Irak zurück'
»Ich wünschte, ich könnte euch erzählen, daß
unsere Familie wieder heil und glücklich ist, seit mein Sohn aus
dem Irak in ein ziviles Leben zurückgekehrt ist. Aber das ist
nicht der Fall. Mein Sohn ist 21 Jahre alt, er ist obdach- und
arbeitslos. Am 11. Januar (2006) hat er sein Auto in den frühen
Morgenstunden an einen Betonpfeiler gefahren. Niemand, der das Auto
sah, konnte sich vorstellen, daß er den Unfall überlebt hat.
Ich erinnere mich an den Tag, als ich den Anruf bekam: Mein Sohn war
zurück aus dem Krieg, zurück in den Staaten. Ich sank
schluchzend zusammen und dankte dem Schöpfer dafür, daß
er am Leben war. Damals hatte ich keine Ahnung, daß alles, was da
aus dem Krieg zurückkehrte, nur eine Hülle war. Der Geist
meines Jungen und seine Seele müssen immer noch irgendwo in den
Straßen des Irak herumirren... «
Georgia Stillwell, Mitglied der Organisation »Military Families
Speak Out«... Mehr unter:
http://www.jungewelt.de/2006/02-10/056.php
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Nahost-Konflikt
UN fordern Aufhebung der Luft- und Seeblockade gegen Libanon.
Frankreich sagt 2000 Soldaten für Libanon-Schutztruppe zu.
Israelischer Generalstabschef räumt Fehler im Libanon-Krieg ein
Fr.25.08.06 - UN-Generalsekretär Kofi Annan will Israel bei seiner geplanten
Nahost-Reise in den kommenden Tagen zu einer raschen Aufhebung der See-
und Luftblockade gegen den Libanon drängen.
"Je eher der reguläre Geschäfts- und Passagierbetrieb an den
Häfen und Flughäfen wieder beginnt, desto schneller kann der
Wiederaufbau der libanesischen Wirtschaft anfangen", sagte der Sprecher
der Vereinten Nationen, Stephane Dujarric, am Mittwoch in New York.
Der Flughafen der libanesischen Hauptstadt Beirut sei offenbar erst
teilweise wieder geöffnet, sagte Dujarric. "Es ist aber sehr
wichtig, dass die Blockade aufgehoben wird." Zwei hochrangige
UN-Gesandte hatten die Aufhebung der Flughafen-Blockade in den
vergangenen Tagen als dringenden ersten Schritt angemahnt.
Israel hatte die Sperre gegen das Nachbarland zu Beginn des Kriegs
gegen die libanesische Hisbollah verhängt, um Waffenlieferungen an
die Miliz zu verhindern. Die israelische Regierung will die Blockade
erst aufheben, wenn UN-Truppen die Kontrolle der
Grenzübergänge zwischen Syrien und dem Libanon übernehmen.
Bereits kommende Woche erwartet die Europäische Union die erste
Verstärkung für die UNIFIL-Friedenstruppen im Libanon. Der
Hauptteil der zusätzlichen Soldaten solle möglichst in den
kommenden Wochen folgen, sagte der finnische Außenminister Erkki
Tuomioja nach einer Unterredung mit dem deutschen Außenminister
Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag in Berlin. Im Südlibanon
sollen laut UN insgesamt 15.000 Soldaten stationiert werden.
Die EU spiele in der Beilegung des Konflikts zwischen Libanon und
Israel die entscheidende Rolle, sagte der finnische Minister. Ohne die
EU gebe es keine Aussicht auf Frieden. Finnland hat die
EU-Präsidentschaft inne.
Steinmeier sagte, am Freitag finde eine Sondersitzung der
EU-Außenminister in Brüssel statt, auf der unter anderem die
Beiträge für eine Stabilisierungstruppe erörtert werden
sollen. Die europäischen Staaten arbeiteten daran, ihre
Beiträge zusammenzubekommen.
Frankreich hat unterdessen seinen Beitrag für die erweiterte
UN-Truppe im Libanon (UNIFIL) auf 2000 Soldaten aufgestockt.
Präsident Jacques Chirac sagte zugleich, sein Land sei bereit, die
Führung der Truppe zu übernehmen. Italien hatte sich bereits
zur Führung der Truppe bereit erklärt. Frankreich ist an der
bisherigen Libanon-Truppe der UNO mit 200 Mann beteiligt. Paris hatte
nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrats zur Verstärkung
lediglich weitere 200 Soldaten entsandt.
Frankreich werde zwei zusätzliche Brigaden zu je 800 Soldaten
entsenden, sagte Chirac in einer Fernsehansprache. Er fügte hinzu:
"Frankreich ist bereit, wenn die UNO dies wünscht, das Kommando
über die Truppe weiter zu führen". Auch Italien hatte sich
bereit erklärt, die Führung der UNIFIL zu übernehmen und
will dazu bis zu 3000 Mann entsenden.
Die Entscheidung sei gefallen, nachdem die UNO, Israel und der Libanon
die "notwendigen Klarstellungen" für die Stationierung der Truppe
gegeben hätten, sagte Chirac. Der Präsident forderte auch die
anderen Staaten im UN-Sicherheitsrat dazu auf, dem französischen
Beispiel zu folgen. Zahlreiche europäische Staaten sowie
moslemische Länder in Asien würden dies tun, sagte er.
Die Entscheidung war bei einem Treffen Chiracs mit Regierungschef
Dominique De Villepin und den wichtigsten zuständigen Ministern
gefallen. Damit endet eine Woche, in der Frankreich nur einen kleinen
Beitrag zur der Truppe zugesagt hatte, obwohl das Land eine wichtige
Rolle beim Aushandeln der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon
gespielt hatte.
Die bisherige rund 2000 Mann starke UNIFIL-Truppe steht bereits unter
französischem Kommando. Die französische Entscheidung
könnte ein Signal an andere EU-Staaten sein, bei der
Brüsseler Konferenz am Freitag in Brüssel ebenfalls
umfangreiche Zusagen für die UN-Truppe zu machen, die derzeit noch
weit von dem ursprünglich geplanten Umfang von 15.000 Mann
entfernt ist.
Indien will indes seine Soldaten aus der UN-Friedenstruppe
möglicherweise abziehen, wie Verteidigungsminister Pranab Mukherjee
am Mittwochabend in Neu-Delhi sagte. Ein Abzug komme aber erst dann in
Frage, wenn die geplante Verstärkung der UN-Truppe eingetroffen
sei. Der bislang 2.000 Mann starken UNIFIL-Mission im Libanon
gehören 673 indische Soldaten an. Weitere 103 Soldaten sind auf
den Golan-Höhen stationiert.
Grund der überraschenden Überlegungen ist offenbar die
Veränderung des UNIFIL-Mandats, die den Blauhelm-Soldaten
größere Befugnisse für den Einsatz von Gewalt gibt.
Ungarn kündigte eine Beteiligung an der Schutztruppe an -
allerdings setze das militärische Engagement in Afghanistan und dem
Kosovo dieser Grenzen, erklärte das Verteidigungsministerium.
Der israelische Generalstabschef Dan Halutz hat Fehler während des
Libanon-Krieges eingeräumt. In einem am Donnerstag
veröffentlichten Brief an seine Soldaten schreibt Halutz, der
Feldzug habe bei allen Erfolgen auch Schwächen in vielen Bereichen
aufgedeckt - in der Logistik, der Planung und bei der
Militärführung.
Der Generalstabschef versprach eine schnelle und eingehende
Untersuchung der Defizite «von mir bis zum letzten
Soldaten». Es wurde erwartet, dass Ministerpräsident Ehud
Olmert in den kommenden Tagen über die Art der Untersuchung
entscheiden wird. Olmert versprach am Donnerstag, den von fast 4.000
Raketen der Hisbollah beschädigten Norden Israels mit
Milliardeninvestitionen in ein «Paradies» zu verwandeln.
Israelische Soldaten drangen in den Gazastreifen ein und nahmen einen
örtlichen Hamas-Führer gefangen. Bei einem Feuergefecht kam
der Bruder des Hamas-Funktionärs ums Leben, wie
palästinensische Behörden mitteilten. Unterstützt von
Panzern und Kampfhubschraubern rückten die Soldaten am frühen
Morgen in den Süden des Gazastreifens vor. Sie nahmen Stellung auf
Hausdächern in der Grenzstadt Abasan, wo sie von militanten
Palästinensern beschossen wurden. Bei der Schießerei wurden
zwei Palästinenser verletzt.
Der Vorstoß ist Teil der Offensive, die die israelischen
Streitkräfte nach der Entführung des Soldaten Gilad Schalit am
28. Juni eingeleitet haben. Seitdem wurden mehr als 200
Palästinenser getötet. Israel hat erklärt, die Offensive
werde bis zur Freilassung des Soldaten fortgesetzt.
(Quellen: rtr, ap, afp)
Drei Jahre Haft für chinesischen Mitarbeiter der 'New York Times'
Fr.25.08.06 - Ein chinesischer Mitarbeiter der «New York Times» ist am
Freitag wegen Betrugs zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Freigesprochen wurde Zhao jedoch von der Anklage des Verrats von
Staatsgeheimnissen. Bei einem Schuldspruch hätten ihm wegen dieses
Delikts bis zu zehn Jahre Haft gedroht.
Der 44-jährige Zhao Yan wurde 2000 verhaftet. Zuvor hatte die
«New York Times» einen Bericht über Pläne des
damaligen Staatschefs Jiang Zemin veröffentlicht, sein Amt als
Leiter der Zentralen Militärkommission der Regierung aufzugeben.
Die Redaktionsleitung der «New York Times»
begrüßte den Freispruch und erklärte: «Das
einzige, was Zhao Yan unseres Wissens begangen hat, ist
Journalismus.» Das Gericht in Peking gab keine Begründung zu
dem Betrugsurteil an. Nach einer Meldung der amtlichen
Nachrichtenagentur Xinhua wurde Zhao verurteilt, 20.000 Yuan (2.000
Euro) zurückzuzahlen, die er auf betrügerische Weise erlangt
haben soll.
Aktivisten der Pressefreiheit haben das Verfahren gegen Zhao als
Versuch der staatlichen Behörden kritisiert, Reporter
einzuschüchtern. Vor seinem Beitritt zum Pekinger Büro der
«New York Times» war Zhao als investigativer Reporter
für chinesische Medien tätig und schrieb mehrere Artikel
über Korruption und Amtsmissbrauch in der Provinz.
(Quelle: ap)
Venezuela will Ölimporte nach China mehr als verdreifachen
Fr.25.08.06 - Venezuela soll nach dem Willen von Präsident Hugo Chávez
einer der größten Öllieferanten für China werden.
Im Jahr 2009 werde Venezuela täglich 500.000 Barrel Öl
liefern, kündigte Chavez am Donnerstag nach einem Treffen mit dem
chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Peking an. Im kommenden
Jahrzehnt wolle Venezuela dann sogar eine Million Barrel Öl am Tag
ins Reich der Mitte verschiffen. Zur Zeit liefert Venezuela rund 150.000
Barrel täglich nach China. Das südamerikanische Land ist der
fünftgrößte Ölexporteur der Welt. Hauptabnehmer
sind trotz politischer Differenzen nach wie vor die USA, die
täglich 1,5 Millionen Barrel importieren. Venezuela produziert
schätzungsweise 3,2 Millionen Barrel Öl pro Tag.
(Quelle: afp)
Argentinien setzt auf verstärkte Nutzung der Atomenergie
Fr.25.08.06 - Die argentinische Regierung will den wachsenden Energiebedarf der
Wirtschaft mit einer verstärkten Nutzung der Atomkraft decken.
Planungsminister Julio de Vido stellte am Mittwoch ein neues Programm
vor, wonach die Laufzeit der bereits bestehenden Atomkraftwerke Atucha I
und Embalse verlängert und der lange verzögerte Bau des
Atomkraftwerks Atucha II bis 2010 fertiggestellt werden soll.
Außerdem kündigte der Minister konkrete Schritte zur
Wiederaufnahme des Uranabbaus an. Greenpeace hat den Plan der
argentinischen Regierung kritisiert und fordert eine verstärkte
Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
(Quelle: ap)
PKK-Mitglieder schlagen türkischer Regierung Waffenstillstand vor
Fr.25.08.06 - Die aus der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hervorgegangene
Rebellengruppe hat der türkischen Regierung aus dem irakischen Exil
einen Waffenstillstand am 1. September angeboten. Dies teilte der
Sprecher der Gruppe, Murat Karajilan, am Mittwoch in der nordirakischen
Stadt Suleimanija der Nachrichtenagentur AFP mit. "Wir sind bereit,
einen Waffenstillstand zu befolgen und auf friedliche und demokratische
Weise die Frage des kurdischen Volkes in der Türkei zu regeln",
sagte Karajilan, der sich als Vize-Chef der PKK im Irak bezeichnete. Die
PKK warte nun auf eine entgegenkommende Antwort der Regierung in Ankara.
(Quelle: afp)
Schwedischer Atom-Störfall war größer als gedacht
Fr.25.08.06 - Der Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark war laut
einem Prüfbericht offenbar schwerer als bislang vermutet. Das
berichtet die «Süddeutsche Zeitung» unter Verweis auf
einen ihr vorliegenden Bericht der Deutschen Gesellschaft für
Reaktorsicherheit (GRS) und des Öko-Instituts. Demnach gab es in
dem Reaktor nicht allein eine Panne bei der Notstromversorgung -
vielmehr habe offenbar eine ganze Reihe von Fehlern dazu geführt,
dass die Notstromaggregate in Betrieb gehen mussten.
Derweil kritisierte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ebenso wie
Grünen-Fraktionschefin Renate Künast die Ablehnung der von
ihrer Fraktion geforderten Sondersitzung des
Bundestags-Umweltausschusses zum Thema Forsmark.
DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch sprach am Donnerstag
von «einem Rückfall in die Urzeit der Atomkraftdiskussion in
Deutschland». Auch vor der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
1986 habe «eine ganz große Koalition der so genannten
Altparteien» versucht, die im Parlament von den Grünen
angestoßenen Atomdebatten zu verhindern, erklärte Resch in
Berlin.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) betonte dagegen, wenn die
Grünen Informationsbedarf zu Forsmark und dem Atommeiler
Brunsbüttel hätten, «mögen sie sich bei mir
melden». Dazu bedürfe es «keiner aufwändigen
Sondersitzungen in den Parlamentsferien».
Künast warf dem Minister im Gegenzug vor, er verharmlose die
Gefahren, die von Brunsbüttel und anderen Atommeilern ausgingen.
Sein «flapsiges Gesprächsangebot» beweise, dass er
«den Ernst der Lage noch immer nicht begriffen» habe. Es
gehöre zu den Pflichten des Umweltausschusses, «sich mit den
Gefahren dieser Risikotechnologie gerade nach Forsmark auseinander zu
setzen».
(Quellen: ap, ddp)
Störinfos nach dem Störfall
Vattenfall versuchte nach Panne im AKW Forsmark, Kritiker gezielt zu
diskreditieren... Mehr in der taz vom 22.08.06:
http://www.taz.de/pt/2006/08/22/a0101.1/text
Britische Regierung überprüft Ausländerpolitik
Fr.25.08.06 - Angesichts wachsender Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen
in Großbritannien hat die Regierung in London eine
Überprüfung der Ausländerpolitik angekündigt.
«Wir brauchen eine ehrliche Debatte über Zuwanderung und
über unser multikulturelles Konzept.»
Das sagte die zuständige Kabinettsministerin Ruth Kelly am
Donnerstag. Es gehe um Integration und Zusammenhalt sowie darum,
«Extremismus in jeder Form zu bekämpfen».
Kelly berief am Donnerstag eine Kommission zur Ausländerpolitik,
deren Einsetzung Premierminister Tony Blair bereits im Sommer 2005 nach
den verheerenden Terroranschlägen in London angekündigt hatte.
Die Debatte über Integration und Zuwanderung hatte durch die vor
kurzem aufgedeckten mutmaßlichen Attentatspläne neue Nahrung
erhalten.
Die britische Öffentlichkeit sucht nach Erklärungen
dafür, wie junge Muslime, die in Großbritannien aufgewachsen
sind, zu Selbstmordattentätern und Unterstützern des
Terrorismus werden konnten. Nach Ansicht von Kritikern hat die seit 40
Jahren herrschende Integrationspolitik zur Entstehung von parallelen
Lebenswelten geführt. «Hier mischt sich gar nichts
mehr», sagte die Ministerin.
(Quelle: dpa)
Deutschland
Zweiter Kofferbomber stellt sich im Libanon
Fr.25.08.06 - Dreieinhalb Wochen nach den gescheiterten Attentaten auf zwei
Regionalzüge der Bahn sind beide mutmaßlichen Täter
gefasst. Der zweite verdächtige Libanese wurde nach Angaben der
Bundesanwaltschaft am Donnerstagmorgen im Libanon festgenommen -
fünf Tage nach der ersten Festnahme in Kiel.
Deutschland strebt jetzt eine Auslieferung des 20-Jährigen an.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass es dabei keine
Probleme geben wird. Die Innenminister von Bund und Ländern wollen
am 4. September auf einer Sonderkonferenz in Berlin über
verschärfte Sicherheitsmaßnahmen beraten, kündigte
Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) an.
Beamte der Bundesanwaltschaft wollten noch am Donnerstag nach Beirut
aufbrechen, um den Beschuldigten zu vernehmen und mit den libanesischen
Behörden eine Auslieferung zu erörtern. Mit dem Libanon
besteht kein Auslieferungsabkommen. Auf der Basis internationaler
Vereinbarungen ist aber eine Auslieferung grundsätzlich
möglich.
Der 20-jährige Jihad Hamad, der sich selbst gestellt haben soll,
beteuert nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen seine
Unschuld. «Ich bin ein unschuldiger Mann. Ich habe keine
Angst», soll er demnach erklärt haben, als er sich der
Polizei in Tripoli stellte. Den Angaben zufolge hatte die libanesische
Polizei auf einen Tipp der deutschen Sicherheitsbehörden hin vor
einer Woche das Haus Hamads im Nordlibanon durchsucht. Hamads Vater,
ein ehemaliger Armeesoldat, sei von der Polizei aufgefordert worden,
seinen Sohn zur Aufgabe zu überreden. Der junge Mann sei dann auch
von seinem Vater zu der Polizeiwache in Tripoli gebracht worden.
Kanzlerin Merkel äußerte sich erleichtert: «Es war
klar, so lange der Mann nicht gefasst ist, hätte die Gefahr weiter
bestanden.» Die Geheimdienste hätten sehr gute Arbeit
geleistet, zudem habe es eine gute Kooperation «mit
ausländischen Institutionen» gegeben. Zu der angestrebten
Auslieferung sagte sie dem Nachrichtensender N24: «So, wie die
Kooperation mit dem Libanon insgesamt funktioniert, habe ich keinen
Zweifel, dass ein richtiger und guter Weg gefunden wird.» Auch
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) lobte die
Zusammenarbeit.
Nach Einschätzung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble
(CDU) bedeutet die zweite Festnahme noch keine Entwarnung für
Deutschland. «Die Bedrohung für unser Land ist damit nicht
zu Ende.» Zu Konsequenzen aus den Ende Juli gescheiterten
Anschlägen sagte Schäuble: «Wir müssen die
präventiven Möglichkeiten stärken.» Er zeigte sich
zuversichtlich, dass die Debatte über eine Anti-Terror- Datei
für Polizei und Geheimdienste nach der Sommerpause erfolgreich
abgeschlossen wird.
Der jetzt festgenommene Libanese soll mit dem bereits in
Untersuchungshaft sitzenden 21-jährigen Youssef Mohamad El Hajdib
aus Kiel für zwei misslungene Bombenattentate auf
Regionalzüge nach Hamm und Koblenz verantwortlich sein. «Der
Beschuldigte steht im dringenden Verdacht, den "Bombentrolley" im
Regionalzug RE 10121, der den Hauptbahnhof Köln um 12.51 Uhr
verlassen hatte, deponiert zu haben», sagte eine Sprecherin der
Bundesanwaltschaft. Die Bomben detonierten nur wegen eines technischen
Fehlers nicht.
Der Verdächtige war am Donnerstag öffentlich zur Fahndung
ausgeschrieben und über Interpol international gesucht worden. Bei
der Durchsuchung von Hamads Kölner Wohnung waren laut Bundesanwalt
Rainer Griesbaum zwei Belege über den Kauf von Gasflaschen sowie
Kabel und Klebeband gefunden worden. Noch sei unklar, ob es sich um
jene Art von Gasflaschen handelt, die in den Regionalzügen
explodieren sollten.
Den beiden mutmaßlichen Bombenlegern wird Mitgliedschaft in einer
terroristischen Vereinigung, vielfacher versuchter Mord und die
versuchte Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.
Hamads mutmaßlicher Komplize sitzt nach dpa-Informationen derzeit
in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft. Er werde in der
Außenstelle des Bundeskriminalamtes (BKA) verhört,
berichtete auch die «Bild».
Die politische Debatte über schärfere
Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland wird unterdessen immer
hitziger. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz wies den
Vorschlag von CDU/CSU-Vizefraktionschef Wolfgang Bosbach (CDU)
zurück, einreisende Ausländer strenger zu kontrollieren.
«Ich finde, dass die Sicherheitsdebatte viel zu hektisch
abläuft, grobschlächtig, primitiv, ohne Sinn und
Verstand», sagte er dem Berliner «Tagesspiegel».
Merkel sagte zu der Debatte, hier müsse man «Maß und
Mitte finden». Zugleich betonte sie: «Ohne
Videoüberwachung wären die Täter nicht
überführt worden.» Der Parlamentarische
Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, rief dazu auf,
nach den Fahndungserfolgen die Debatte zu versachlichen.
(Quelle: dpa)
Bremer Türke Kurnaz aus Guantánamo entlassen
Fr.25.08.06 - Nach mehr als vierjähriger Internierung im US-Gefangenenlager
Guantánamo ist der Bremer Türke Murat Kurnaz freigelassen
worden. Kurnaz sei am Abend auf dem US-Luftwaffenstützpunkt
Ramstein in Rheinland-Pfalz den deutschen Behörden übergeben
worden, teilte sein Anwalt mit. Der 23-Jährige habe sich dann in
den Kreis seiner Familie begeben. Der als "Bremer Taliban" bekannt
gewordene Kurnaz war kurz nach dem 11. September 2001 in Pakistan
festgenommen worden.
Kurnaz' Anwalt erklärte, sein Mandant werde sich in Kürze in
ärztliche Behandlung begeben. Der Freigelassene werde einige Zeit
benötigen, um sich an seine neuen Lebensumstände zu
gewöhnen. Der Anwalt dankte der Bundesregierung dafür, sich
seit Beginn des Jahres bei der US-Regierung für die Freilassung
von Kurnaz eingesetzt zu haben. Zugleich warf er der rot-grünen
Vorgängerregierung und der Bremer Landesregierung vor, sich nicht
ausreichend für Kurnaz eingesetzt zu haben. Er dankte zudem den
Hilfsorganisationen, die sich für eine Freilassung seines
Mandanten eingesetzt hatten.
Kurnaz war 2001 in Pakistan festgenommen worden. Ein Jahr später
wurde er im US-Lager Guantánamo auf Kuba ohne Anklage oder ein
ordentliches Gerichtsverfahren interniert. Der liberal erzogene
Einwanderersohn hatte eine Ausbildung zum Schiffsbautechniker gemacht.
Später wandte er sich immer mehr einem radikalen Islam zu.
Kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 flog er im Alter
von 19 Jahren von Bremen nach Pakistan. Laut seinem Anwalt war Kurnaz
als religiöser Tourist in Pakistan unterwegs und wollte den Koran
studieren. Kurnaz wurde im November aber von US-Sicherheitskräften
als "feindlicher Kämpfer" festgenommen und nach Guantánamo
ausflogen. Seither wurde Kurnaz in einer engen Zelle festgehalten.
Die konkreten Vorwürfe der USA gegen den Bremer blieben vage.
Seinem Anwalt zufolge werfen US-Ermittler ihm vor, in Moscheen in
Pakistan Kontakte zum radikalen Milieu und sogar zum El-Kaida-Netzwerk
geknüpft zu haben. Eine Washingtoner Bundesrichterin entlastete
Kurnaz aber im vergangegen Jahr vom Terrorvorwurf.
Deutschland und die Türkei hatten sich seit längerem um
Kurnaz' Freilassung bemüht. Die US-Behörden hatten dagegen
bis vor kurzem argumentiert, Kurnaz sei ein "gefährlicher
Extremist".
(Quelle: afp)
Ifo-Daten nähren Hoffnung auf starkes drittes Quartal
Fr.25.08.06 - Der unerwartet schwache Rückgang des Ifo-Index im August hat
Hoffnung genährt, dass die deutsche Wirtschaft auch in den
kommenden Monaten kräftig wachsen wird.
"Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin in guter konjunktureller
Verfassung", sagte Ifo-Vorstand Gebhard Flaig am Donnerstag. Das
Konjunkturbarometer sank nur auf 105,0 von 105,6 Punkten, wie das
Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) mitteilte.
"Viele glaubten schon, die guten Zeiten seien vorbei", sagte Dirk
Schumacher von Goldman Sachs. Der Ifo-Index zeige aber, dass die
Wirtschaft auch im dritten Quartal sehr solide wachsen werde. Dem Ifo
zufolge resultierte die Abkühlung allein aus einer
pessimistischeren Bewertung der Geschäftsaussichten für die
kommenden sechs Monate. Ihre Lage beurteilten die rund 7000 befragten
Unternehmen wie im Vormonat. Experten hatten mit einem stärkeren
Rückgang gerechnet.
Die Finanzmärkte reagierten erleichtert. Der Dax drehte ins Plus,
der Euro legte um rund einen halben US-Cent zu. Einem Händler
zufolge entspannte sich nach dem überraschend schlechten
Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW) die Situation nun wieder ein wenig. Der am
Dienstag veröffentlichte ZEW-Indikator war im August auf minus 5,6
von 15,1 Zählern im Vormonat gesunken.
Im Verarbeitenden Gewerbe sank der Ifo-Index kaum merklich, im
Bauhauptgewerbe und im Großhandel verschlechterte sich das Klima,
im Einzelhandel verbesserte es sich leicht. Insgesamt verharrte der
Lageindex bei 108,6 Punkten, der Teilindex für die
Geschäftserwartungen fiel auf 101,5 von 102,6 Zählern.
"Dass sich die Erwartungen leicht eingetrübt haben, ist kein
Beinbruch", sagte Rainer Guntermann von der Investmentbank Dresdner
Kleinwort. Davon sei auszugehen gewesen, weil sich das
weltwirtschaftliche Umfeld eintrübe: "Die Lageeinschätzung
hält sich auf hohem Niveau, das ist ein gutes Zeichen für das
Wachstum im dritten Quartal." Der Arbeitsmarkt werde dadurch Impulse
erhalten, die Binnennachfrage sich weiter erholen.
Die Binnenwirtschaft war im zweiten Quartal fast alleine verantwortlich
für das Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent zum Vorquartal, wie das
Statistische Bundesamt meldete. Vor allem die Investitionen der
Unternehmen in Bauten und Ausrüstungen schoben die Wirtschaft an,
während der private Konsum das Wachstum belastete. Von der
Außenwirtschaft kam nur noch ein minimaler Wachstumsbeitrag. Auch
in der Ifo-Umfrage schätzten die Firmen ihre Exportchancen etwas
schlechter ein als im Juli.
Nachdem bereits zahlreiche Banken ihre Wachstumsprognosen für das
Gesamtjahr angehoben haben, erwägt nun auch das Ifo eine
Aufwärtskorrektur. "Wir sind dabei, eine neue Prognose zu
erstellen", sagte Ifo-Volkswirt Klaus Abberger: "Die bisherigen 1,8
Prozent sind aus heutiger Sicht eher am unteren Ende."
Mit Blick auf die geldpolitische Strategie der Europäischen
Zentralbank (EZB) erklärte das Ifo, eine schnellere Erhöhung
der Leitzinsen wäre nicht angemessen. Deshalb solle die EZB
sorgfältig abwägen, ob eine weitere Zinserhöhung im
Oktober notwendig sei. Allerdings blieben die Öl- und Energiepreise
ein Risiko. Guntermann sagte, der Ifo-Index bestätige das
Erholungsszenario: "Es geht weiter mit den Zinserhöhungen."
(Quelle: rtr)
Deutsches Dezifit im ersten Halbjahr auf 2,5 Prozent gesunken
Fr.25.08.06 - Dank sprudelnder Steuereinnahmen ist das deutsche Defizit im ersten
Halbjahr 2006 auf 2,5 Prozent gesunken. Grund sind vor allem die
gestiegenen Einnahmen des Staates, die von Januar bis Juni um 3,2
Prozent wuchsen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Aber auch der
nur moderate Anstieg auf der Ausgabenseite um 0,6 Prozent habe das
Ergebnis begünstigt. Rückschlüsse auf die Defizitquote
für das Gesamtjahr könnten wegen des unterschiedlichen
Verlaufs allerdings nicht gezogen werden, teilten die Statistiker weiter
mit.
In Zahlen betrug das deutsche Finanzierungsdefizit im ersten Halbjahr
demnach 28,2 Milliarden Euro. Besonders kräftig, nämlich um
8,8 Prozent, stiegen die Einnahmen des Staates von Januar bis Juni durch
die Einkommen- und Vermögensteuern. Auch die Produktions- und
Importabgaben, zu denen unter anderem die Mehrwertsteuer und die
Gewerbesteuer zählen, entwickelten sich mit einem Plus von 5,2
Prozent demnach ausgesprochen positiv. Sprunghaft um fast ein Drittel
nahm zudem der im ersten Halbjahr gebuchte Bundesbankgewinn zu.
(Quelle: afp)