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. ...Prekärer Wohlstand
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  Gigantische Spreizung bei den Vermögen
  Sieben Millionen Menschen in Deutschland sind arm.
  Ein Drittel der Bevölkerung in "existenzieller Unsicherheit".
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  Nach einer  vom Caritas-Verband in Auftrag gegeben Studie, verfügt das untere Zehntel der Bevölkerung über ein 25stel (4,1 Prozent) des Gesamteinkommens, das obere Fünftel dagegen über ein Drittel.
Mehr als sieben Millionen Menschen (8,7 Prozent), darunter eine Million Minderjährige, gehören demnach zu einem "sich verfestigenden Sockel einer Armutsbevölkerung"; sie haben weniger als 924 Mark monatlich zur Verfügung, nicht mal die Hälfte des durchschnittlichen Netto-Einkommens. Ein weiteres Viertel (20 Millionen Menschen) lebten "im prekären Wohlstand". Unvorhergesehene Arbeitslosigkeit oder Krankheit könnten sie jederzeit unter die Armutsgrenze geraten lassen. So lebe ein Drittel  der Bevölkerung mit "existenzieller Unsicherheit, wirtschaftlicher Sorge und mangelnder Daseinsfürsorge".
Noch ungleicher sind laut Studie die Vermögen (Guthaben und Immobilien) verteilt: Im Westen gehört den unteren 30 Prozent aller Haushalte nicht einmal ein Hundertstel des Gesamtvermögens von knapp 7,2 Billionen Mark. Die oberen zehn Prozent dagegen verfügen über zwei Fünftel (41 Prozent) aller Vermögen.
  In Geld umgerechnet hat das untere Zehntel aller Haushalte einen "mehr oder weniger großen Schuldenberg". Dagegen verfüge das oberste Zehntel der Haushalte über Vermögen von je mehr als einer Million Mark. Gewinnbringend verzinst werfe das Vermögen alleine dieses oberen Zehntels mehr Ertrag ab, als die unteren 40 Prozent an Vermögen überhaupt haben.
 
 

Quelle: FR v. 22.10.99
 

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