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| . | Nationalstaaten:
Spieler neben anderen |
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Ich denke, dass (allein die Konflikte des Jahres 1999) Beispiele sind für Konfliktformen, die wir künftig noch häufiger erleben werden und die dadurch gekennzeichnet sind, dass es oft keine klare Konfliktlage mehr zwischen zwei Staaten gibt, sondern dass nicht-staatliche Gruppierungen, Bandenformationen, irreguläre Einheiten immer mehr zu Akteuren werden. Das korrespondiert mit der allgemeinen Entwicklung, dass Nationalstaaten zwar immer noch ein Spieler bleiben werden, aber eben nur noch Spieler neben anderen, neben regionalen Gruppierungen, transnationalen Wirtschaftsgruppierungen, die heute schon einflußreicher sind als viele Nationalstaaten. Die Zahl der Spieler auf der Weltbühne vervielfacht sich, und deshalb sollten wir bei der Vorbeugung, aber auch beim Management von Konflikten Methoden finden, die nicht nur auf funktionierende Nationalstaaten angewiesen sind. Allerdings eine schwierige Aufgabe. Prof.
Klaus Segbers (Politikwissenschaftler an der FU Berlin)
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