Michael Lentz
Lautpoesie/-musik nach 1945
Eine kritisch-dokumentarische
Bestandsaufnahme
edition selene, 1999
"Lautpoesie/-musik nach 1945" ist international
der erste Versuch, lautpoetische und -musikalische Entwicklungen nach 1945
auf der Grundlage von definitionsgeschichtlichen , medien- und produktionsästhetischen
sowie wahrnehmungstheoretischen Fragestellungen kritisch zu dokumentieren.
Die Studie bietet einen umfassenden Überblick über die
verschiedenen Schulen und Strömungen (vor und nach 1945, darunter
eine erstmalige Aufarbeitung der lettristischen und ultra-lettristischen
Lautpoesie mitsamt ihrem komplexen theoretischen Apparat.
Mikroanalytische Einzeluntersuchungen unter anderem
zu Chopin, Claus, Cobbing, Dufrêne, Isou, Lemaître, Mon, Riedl,
Rühm und de Vree.
2 Bände im Schuber á ca. 600 Seiten,
Fadenheftung, 109 DM pro Band
edition selene wien
(http://www.selene.at/)
ISBN: 3-85266-100-5
"Körper und Stimme"
Bei einem Literaturbetriebstreffen in Berlin stieg er plötzlich
auf den Tisch und begann mit seiner schnarrenden Stimme aus dem Stegreif
ein Lautgedicht. Weil ihm die langen Diskussionen über "Körper
und Stimme" zu theoretisch waren. Doch die impulsive Performance-Bereitschaft
ist nur eine Seite des 1964 in Düren geborenen Michael Lentz, der
seit vierzehn Jahren in München lebt. Es gibt wohl wenige Menschen,
die sich in letzter Zeit so genau und umfassend mit "Körper und Stimme"
auseinandergesetzt haben wie Lentz in seiner mehr als tausendseitigen Doktorarbeit
zum Thema "Lautpoesie nach 1945".
(Quelle: SZ vom 03.07.01)
Michael Lentz wurde 1964 in Düren geboren und lebt in Berlin und Leipzig.
Lentz war Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Preises 2001 mit seinem Text
"Muttersterben" sowie Träger des Preises der Literaturhäuser 2005...
Mehr unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Lentz
Michael Lentz
Es war einmal...
Erzählung
edition selene, Juni 2001
Michael Lentz hat bisher durch seine Bücher "NEUE ANAGRAMME", "Oder"
und "Lautpoesie und -musik nach 1945" sowohl literarische Talentproben
ersten Ranges abgeliefert als auch ein literaturwissenschaftliches Werk,
das unbestritten als die umfassendste Arbeit zum Thema Lautpoesie gilt.
"Es war einmal..." entstand bei seinen Recherchen zu dem Buch "Lettrismus"
(edition selene 2002) und erzählt von den zwei aufenthalten des Autors
in Paris, seinen Begegnungen mit den Lettristen und vor allem mit dem begründer
des Lettrismus, Isidor Isou.
ca. 36 Seiten mit zahlreichen Fotos 17x24, Pb., 14,90 Euro
edition selene wien
ISBN: 3-85266-164-1
Michael
Lentz
Geboren 1964
in Düren, lebt seit 1987 in München.
Studium der
Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München.
1998 Promotion
mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945.
Autor, Musiker
und Interpret von experimentellen Texten und Lautgedichten.
Seit 1989
im Ensemble des Komponisten Josef Anton Riedl.
Gewinner des
National Poetry Slam 1998
Ingeborg-Bachmann-Preis 2001
Verschiedene
Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, Katalogen, auf CD
sowie im Rundfunk.
- U. a.: "Land-,
See- und Luftschaften". Für Saxophon und Solosprecher.
Musik:
Klaus Obermayer, Saxophon: Michael Lentz, Sprache: Uwe
Dick.
München:
Edition Rotkehlchen 1995. CD.
- "ABSPRACHE.
5 Sprechakte" (Hörstück) (B2, Hörspiel, 4. Oktober 1995).
- "Musiksprechen.
Die 'Akustischen Lautgedichte' des Komponisten Josef Anton Riedl".
(DLR
Berlin, 22.07.1997).
- NEUE ANAGRAMME.
Wien: edition selene 1998 (Buch).
- ODER. Prosa.
Wien: edition selene 1998.
Wo kommt das her?
Wie wird man Schriftsteller?
Lentz ist ein Übertreibungskünstler und also von Thomas Bernhard
fasziniert. Aber auch von Samuel Beckett. Von Schriftstellern, die einen
"sprachzentrierten Zugang zur Literatur" haben, die aber, wie er selbst,
auch am Plot interessiert sind. "Ganz banal: Wie geht es weiter, wie funktioniert
Handlung?"
Wie beginnt die Handlung? Wie wird man, die ewige Frage, Schriftsteller?
Lentz schaut am Küchentisch seiner Münchner Wohnung mit großen
Augen in die Luft. "Wahrscheinlich erstmal, weil mir langweilig war. Ich
hatte am Gymnasium ziemlich schnell für einige Dinge keine Zeit mehr.
Lesen war spannender als vieles andere, was täglich in Düren
passiert ist. Abgesehen von Fußball. Und man hat mir diesen Freiraum
auch gelassen. Niemand wollte mich für irgend etwas einspannen. Als
13-Jähriger habe ich kiloweise Hesse gelesen, wie alle. Da gab es
eine richtige Phase von Lesen als Sport. Motto: ‘Die tausend Seiten schaff’
ich auch noch!’ Die eigentliche Initialzündung war dann tatsächlich
eine Sprachplatte: Franz Mons ‘Phonetische Poesie’. Die hab’ ich mir immer
wieder angehört und gestaunt und mich gefragt: Was ist denn das? Wo
kommt das her? Die hab’ ich mir jetzt inzwischen auch gekauft. Hier.“
(SZ vom 03.07.01)
"Wegsterben in Düren"
Michael Lentz bekommt den Ingeborg-Bachmann-Preis (2001)
Mit Wahl und Preisverleihung gingen gestern Mittag in Klagenfurt die
"Tage der deutschsprachigen Literatur 2001" zu Ende. Sechzehn Autoren und
Autorinnen
lasen drei Tage lang vor einer siebenköpfigen Jury, die über
die Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises abstimmte (...) Der mit knapp
22 000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis geht an den 1964 in Düren
geborenen Michael Lentz für seine Erzählung Muttersterben (...).
Dass Michael Lentz den wichtigsten Preis, den Ingeborg-Bachmann-Preis,
bekommen würde, hatte sich im Vorfeld abgezeichnet. Der sympathische
niederrheinische Akzent verlieh seiner Erzählung über die Krebserkrankung,
das Siechen im Krankenhaus und den Tod der Mutter ein Lokalkolorit, das
ein Juror als "Wegsterben in Düren" zusammenfasste. Es ist eine Erzählung
in Kleinschreibung, lakonisch vorgetragen als innerer Monolog eines wütenden
jungen Mannes, der sich über die Verklemmungen und Beklemmungen angesichts
des Muttersterbens auslässt: "Sie war jetzt abgemagert und bettversunken.
Sie hatte jetzt flecken überall. Als Vater zwei tage vor der beerdigung
fragte, ob ich sie noch einmal sehen wolle, verneinte ich dies." Obwohl
betonte Kälte an den Tag gelegt wird, sah die Jury "einen großen
Schmerz" zur Sprache kommen. Fest steht: Das kleinbürgerliche, durch
den Krieg paralysierte westdeutsche Milieu des angry young man ist so sprachlos,
wie die Sprache des Erzählers gefühllos ist - oder eben nur zu
sein scheint. Mit der Entscheidung für Michael Lentz hat die Jury
sich von ihrer verlässlichen Seite gezeigt.
(Frankfurter Rundschau, 02.07.01)
"Natürlich bin ich an Politik
interessiert"
Immer wieder geht es Lentz zuerst um das, was man mit Sprache machen
kann: „Das empfinde ich aber überhaupt nicht als Einschränkung.
Man kommt ja ziemlich weit, wenn man Sprache analysiert.“ So etwa, wenn
Lentz im neuen Akzente-Heft „Politik“ die Sprache des amerikanischen Golfkriegspräsidenten
auseinander nimmt. „Natürlich bin ich an Politik interessiert. Eigentlich
sogar immer mehr. Aber ich interessiere mich weniger für deutsche
Tagespolitik als für Machtstrukturen im Allgemeinen.“
Alles, was Lentz sagt, klingt so, als habe er sich von der deutschen
„Realismus-Diskussion“ der letzten Jahre nicht groß beeinflussen
lassen. Kümmert ihn die? „Klar. Ich halte die Realismus-Frage schon
für wichtig. Wir leben in einer übermedialisierten Welt; das
verändert unsere Wahrnehmung. Ich glaube nur nicht, dass man deswegen
Muster aus dem 19. Jahrhundert kopieren muss. Man kann auch nicht einfach
schreiben: ‘Das Handy klingelte’ und sich damit schon als Speerspitze der
Avantgarde fühlen. Das ist natürlich kompletter Schwachsinn.
Aber wie es genau zu machen ist, da sind wir alle am Suchen.“
(SZ vom 03.07.01)
"Die Stimme kommt zum Text"
Körperbetonte Artikualtion und körperliche
Ausdrucksformen
Ein Gedicht ist schon längst nicht mehr nur noch ein Gedicht. Die
modernen Formen der Lyrik haben sich geweitet und geben nicht nur Raum
für Worte und Laute sondern auch für eine körperbetonte
Ausdrucksweise. Anlässlich des UNESCO-Welttages der Poesie veranstaltete
das ZDF nachtstudio in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandradio Berlin und
der literaturWERKstatt Berlin am 21. März 2001 eine lange Lyriknacht.
Zu Gast waren Lautpoeten, experimentelle Dichter, Wortkünstler und
Slamer aus Deutschland, der Schweiz, aus den USA, aus Holland sowie aus
dem Irak.Das Grundthema aller Beiträge war die Verbindung von Stimme
und Text, die Umsetzung von körperbetonter Artikulation in Worte,
die Spiegelung verbaler Äußerungen in körperlichen Ausdrucksformen.
Die Stimme kommt zum Text - Die lange Nacht der Poesie
Mit Serge van Duijnhoven, Oskar Pastior, Christian Uetz, Sapphire,
Adolf Endler, Michael Lentz, Hilde Kappes, Valeri Scherstjanoi,
Monika Lichtenfeld, Gerhard Rühm, Amal Al-Juburi, Uwe Kolbe,
Dietmar Diesner und Jan Off
So sieht Poesie aus
Hinsetzen und stille sein...
Eine Bühne im Hof, ein stählernes Tor, eisern verstrebte
Türme, Scheinwerfer davor, eine Leinwand, auf der eine Welle ewig
rollt, ein Fernseher mit einem Feuer darin als Kamin, ein TV-Moderator
mit langwelligem Grauhaar im Sessel zurückgelehnt, daneben ein
zweiter Mann im dunklen Anzug, ein drei Schulklassen großes
Publikum auf eisernen Stühlen, zwei kreativ verkrüppelte
Bäume in stählern eingefassten steinernen Kästen,
Kellner in gelben Schürzen, drei Leute drücken Knöpfe
vor vielen Bildschirmen an großen Mischpulten und tuscheln in
Mikrofon-Kopfhörer-Kombinationen, und es zieht in den Ecken vom
Zollernhof, Unter den Linden, Hauptstadtstudio des ZDF, worin der
Sender zusammen mit Deutschlandradio und Literaturwerkstatt eine "Lange
Nacht der Poesie" mit dem Titel "Die Stimme kommt zum Text"
aufgezeichnet hat. Am Sonnabendabend war das...
Mehr unter:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0319/feuilleton/0029/index.html
Oskar Pastior
Das Hören des Genitivs
Hanser Verlag
"vom löschen des durstes abgesehen / ist das hören
des genitivs / der hosenträger der erkenntnis"
"Ich optiere für das Unterschiedene, die Differenz im Sprachbewußtsein,
den
kleinen schiefen Schritt zur Seite, durch den wir Symmetrien (und andere
Raster) erst erkennen und - immer etwas anders - produzieren können."Der
Verfasser dieses Credos ist ein eigenwilliger Autor, der unvergleichliche
Texte herstellt: Der Siebenbürger Sachse Oskar Pastior (geb. 1927)
aus Sibiu
(Hermannstadt) in Rumänien kam im reifen Alter von vierzig Jahren
nach
Deutschland - 1945 wird er von den Sowjets zwangsdeportiert und verdingt
sich
nach seiner Rückkehr unter anderem als Kistennagler, dann studiert
er in
Bukarest Germanistik und arbeitet als Hörfunkreporter, als Übersetzer
und -
die Grenzen werden fließend - wird zum Dichter. Der sogenannte
"Spätaussiedler"lebt seither in Berlin und bereichert sich und
uns mit seinen
Spracherkundungen.
Das Hören des Genitivs (1997 erschienen im Hanser Verlag) heißt
sein jüngstes Werk, das "im orkan des denkens"die Symmetrien der
Sprache
kenntlich und damit auch veränderbar macht: "vom löschen
des durstes
abgesehen/ist das hören des genitivs/der hosenträger der
erkenntnis//das
verleihen des ohres/die behandlung des arztes//der besuch der kalten
dame."
Wer die Sprach- und Sprachspielregeln beherrscht wie Oskar Pastior,
kann sie
scheinbar mühelos verwenden und so seine ganz eigene Sprache schaffen.
Auf
diese Weise entsteht zum Beispiel die Zwiesprache mit verwandten Autoren,
wie
in dem Gedicht "awwanti sewwenti", einer Hommage an den Kollegen Ernst
Jandl:
"jemandel/dediziert//o maschig ßeitn//dezidiert/umtso//sehr yell/ow/sehr
yeux", oder dem Zahlenspiel "16195"anläßlich des Sechzigsten
der dänischen
Lyrikerin Inger Christensen am 16. Januar 1965.
Pastior überschreitet die Grenzen des gewohnten Sprechens nach
allen Regeln
der Sprachsprechkunst unter Einbeziehung des Wortmaterials anderer
Autoren
wie auch des unerschöpflichen Reservoirs fremder Sprachen und
der eigenen
ungezügelten Wortbildungsphantasie. Das Hören des Genitivs
läßt
Ohren beben und setzt "das denken des zufalls"frei. Nicht der Poet
dichtet,
sondern das Material schafft seine Komposition und postuliert in "immer":
"das gedicht gibt es nicht. es/gibt immer nur dies gedicht das/dich
gerade
liest."
taz v.13.1.98
Oskar Pastior wurde in Hermannstadt (Sibiu)als Angehöriger der
deutschen Minderheit in Rumänien geboren... Pastior war in der
deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts ein überragender
Vertreter einer Dichtung, zu deren Hauptanliegen Sprachspiel und
Wortartistik zählen, wobei die Grenzen zur Nonsense-Dichtung
häufig fließend sind. Sein Werk war stark beeinflusst von
der Lautpoesie des Dadaismus, aber auch von der extremem
Kunstfertigkeit der Autoren der Gruppe OUILIPO. Oskar Pastior
starb am 4. Oktober 2006 während der Buchmesse in Frankfurt am
Main. Am 21. Oktober wurde ihm posthum der Georg-Büchner-Preis
für 2006 verliehen...
Mehr unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Pastior
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gadji beri bimba glandridi laula lonni cadori
gadjama gramma berida bimbala glandri galassassa
lautitalomini
gadji beri bin blassa glassala laula lonni cadorsu
sassala bim
gadjama tuffm i zimzalla binban gligla wowolimai
bin beri ban
o katalominai rhinozerossola hopsamen laulitalomini
hoooo
bluku terullala blaulala loooo
zimzim urullala zimzim urullala zimzimzanzibar
zimzalla zam
elifatolim brussala bulomen brussala bulomen
tromtata
velo da bang bang affalo purzamai affalo purzamai
lengado tor
gadjama bimbalo glandridi glassala zingtata pimpala
ögrögöööö
viola laxato viola uli paluji malooo
tuffm im zimbrabim negramai bumblao negramai bumblao
tuffim i zim
gadjama bimbala oo beri gadjama gaga di gadjama
affalo pinx
gaga di bumbalo bumbalo gadjamen
gaga di bling blong
gaga blung
HUGO BALL
[1916]
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LAUT
- STIMME - SPRACHE
Lettristische,
anagrammatische, lautmalerische und lautgestische Kunst
in Schrift und Klang
"Laut - Stimme -
Sprache" hieß das Thema, zu dem SKOP, ein "Verein für neuere
künstlerische Ausdrucksformen" in Frankfurt, Sprachkünstler,
Komponisten, Philosophen, Musikologen und Musiker in mehreren Veranstaltungsserien
eingeladen hatte. Mit einem Textband, zwei Audio-Kassetten und fünf
Foliogrammen dokumentiert nun SKOP die Herbstveranstaltungen 1995, in denen
beispielhaft das Spektrum neuerer musikalischer Formen zum Ausdruck kommen:
Zum Thema
"Musik und Sprache" liefert Heinz-Klaus Metzger äußerst
anregende Gedanken.
René
Bastian, Komponist aus Wissembourg, stellt in Text und Ton eine komplette
Komponiergrammatik formalisierter Art vor, die zugleich universell anwendbar
ist und mit der sich sogar die vom Komponisten zur Aufgabe gestellte Frage
"Ist die Welt am Sonntag eine S-Partitur" beantworten ließe.
Hans Rudolf
Zeller, Komponist, Musiker, Bildender Künstler und einer der exponiertesten
Medientheoretiker der Neuen Musik, präsentiert fünf Foliogramme:
Schrift wird hier zur kompositorischen Geste die gleichzeitig auch
als autonome Grafik verstanden werden kann. Zu seiner Schreib- und Notationskunst
nimmt Zeller in einem ausführlichen Interview Stellung.
Sprachphilosophische
Reflexionen über Ernst Cassirer von Robert Harnischmacher schließen
sich an.
Textkonzentrate
extremer Dichte bietet Eckhard Rhode.
Peter Fjodorof
spricht palindromisch fließende Silbenbänder: der Sprache wird
der Bedeutungspanzer genommen, ihre affektiven Weichteile werden freigelegt.
Die Gruppe
ZBM bietet grenzwertige Geräusch- Rhythmus- Wortfetzen; die Live-Hörspieler
Harri Ansorge, Ole Jarchov und York T. aus Berlin arbeiten mit mehreren
Schichten trivialer Sprachsituationen.
Marianne
Schuppe, Corinna Mayer/Micha Daniels und Andreas The August bringen das
ungebrochen Innovative der künstlerischen Arbeit mit Sprache zum Ausdruck.
Jörg
Burkhards "elektronicgraffiti" schließlich präsentiert elektro-hydrogene
Musik, bei der das stromleitende Medium des Wassers genutzt wird wie sonst
nur das Notenpapier.
Laut - Stimme - Sprache
Dokumentation
Textband, 92 Seiten, 5 Foliogramme, 2
Audio-Kassetten
Verlag Dietmar Folbach, Koblenz 1998,
DM 50
Erhältlich auch über:
SKOP
Robert-Mayer-Straße 39, Frankfurt
Fax 069-79307731
http://www.Skop-ffm.de
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- München -
Do. 26.04.2001, 20:00
lautpoesie/ -musik I
Studiokonzert der musica viva
Luciano Berio:
"Thema – Omaggio a Joyce", Tonbandkomposition (1958);
"Visage", Tonbandkomposition (1961).
Nobuo Kubota:
"At The Western Front Part II", lautmimischer Film (1990)
Leitung: Josef Anton Riedl
Vortragssaal im Gasteig München
Information:
http://www.br-online.de/kultur/klangkoerper/muvi_studio.html
http://www.gasteig.de
- München -
Fr. 27.04.2001, 17:00
lautpoesie/ -musik II
Studiokonzert der musica viva
Einführung mit live-Demonstrationen in die Abendveranstaltung (20:00)
Gespräche mit den Künstlern
Zoro Babel, Isabeella Beumer, Jaap Blonk,
Michael Hirsch, Michael Lentz, Fatima Miranda,
Valeri Scherstjanoi und Amanda Stewart
Moderation: Michael Glasmeier
Carl-Orff-Saal Gasteig München
Information:
http://www.br-online.de/kultur/klangkoerper/muvi_studio.html
http://www.gasteig.de
- München -
Fr. 27.04.2001, 20:00
lautpoesie/ -musik III
Studiokonzert der musica viva
in Zusammenarbeit u.a. mit KLANG-AKTIONEN – Neue Musik München
Akustische Szene - Text Sound Composition - Elektronisches Lautschlagzeug
Stimme plus Film - Stimme plus verschiedene Instrumente plus
live
Elektronik plus Computer - Sprechakt / Klangmaschine
Michael Hirsch:
"Das Stille Zimmer" (Ausschnitte), akustische Szene
für Sprecher und 8-kanaliges Tonband (1999/2000)
Amanda Stewart:
N.N. für Sprecher und Tonband (2000/01, Uraufführung)
Valeri Scherstjanoi:
N.N. für Sprecher und elektronisches Lautschlagzeug (2000/01,
Uraufführung)
Fatima Miranda:
"Arte Sonando" (Ausschnitte) für Stimme und Tonband (1999/2000)
"El principio del fin" für Stimme und Film (1996)
Jaap Blomk:
N.N. für Stimme, Instrumente, Live-Elektronik und Computer (2000/01,
Uraufführung)
Isabeella Beumer:
N.N. für Stimme moduliert mit Trompete (2000/01, Uraufführung)
Michael Lentz & Zoro Babel:
N.N. für Sprecher, Stimme und Klangmaschine
(2000/01, Uraufführung)
Leitung: Josef Anton Riedl
Carl-Orff-Saal im Gasteig München
Information:
http://www.br-online.de/kultur/klangkoerper/muvi_studio.html
http://www.gasteig.de
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boa
münchen, last update: 05.07.01
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B.O.A.-Künstlerkooperative
München
Gabelsbergerstr.17, 80333 München, Tel./Fax 089-394366
boa-kuenstlerkooperative@t-online.de
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