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B.O.A. VIDEOFILMKUNST
Forum für neue Musik und experimentelle Medienkunst
Konzert- und Theaterveranstaltungen
Ausstellungen und Editionen
Produktion, Vertrieb und Sammlung
Studiobetrieb

B.O.A. (Bilder Objekte Aktionen) wurde 1974 als Edition, Verlag und Galerie gegründet und etablierte sich schon sehr früh als Forum für die gerade entstehende Medienkunst, vor allem im Bereich der elektronischen Avantgarde. 1976 fand die erste Video-Ausstellung mit internationaler Beteiligung statt, mit Peter Weibel, Valie Export, Vlado Kristl, Dieter Meier und anderen. Der Durchbruch der Videokunst ein Jahr später auf der Dokumenta in Kassel, unter anderem mit Joseph Beuys, brachte es mit sich, dass sich die Aktivitäten der B.O.A. auf die gewaltigen, damals noch verborgenen Möglichkeiten der Videosprache fokussierten, mit all ihren interaktiven, multiplen und synthetischen Facetten. Elemente der experimentellen Musik wurden in die Bildgestaltung integriert, neue Möglichkeiten der Präsentation wurden in den Räumlichkeiten von B.O.A. erprobt, die wenig später viele künstlerische Bereiche wie Theater, Performance und Objektkunst beeinflussten. In kontinuierlicher Folge entstanden so zahlreiche international beachtete Produktionen.

1987 wurde mit B.O.A. VIDEOFILMKUNST eine Produktionsplattform geschaffen, die eine enge Zusammenarbeit sowohl mit den öffentlich-rechtlichen wie auch den privaten TV-Anbietern auf nationaler und internationaler Ebene gewährleistet. Ein technisch und organisatorisch umfassend ausgerüsteter Studiobetrieb mit Aufnahmestudios, Schnittplätzen für Film und Video, grafischen Ateliers, eigenem Kino und mobilen Aufnahme- und Übertragungs-Einheiten verschaffen grösstmögliche Flexibilität und produktive Unabhängigkeit. Zahlreiche Fernsehformate konnten und können so erprobt und bis zur Pilotreife entwickelt und realisiert werden. Ebenso lassen sich Arbeiten verwirklichen, die der Visualisierung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte dienen, beispielsweise in der Medizin. Von den  über 200 Produktionen, die bisher auf diesem Gebiet entstanden sind,  wurden etliche weltweit prämiert, unter anderem auch mit insgesamt 4 Oscars der ASCRS in Los Angeles. Stets fand die künstlerisch wie didaktisch richtungsweisende Gestaltung der Filme besondere Beachtung.

Entscheidend für den anhaltenden Erfolg von B.O.A. VIDEOFILMKUNST ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit künstlerisch, wissenschaftlich und kulturell interessierten Personen und Institutionen. Durch die mittlerweile jahrzehntelange enge Zusammenarbeit mit KLANG-AKTIONEN, musica viva und Biennale in München entstanden zahlreiche wertvolle Dokumente von Proben und Aufführungen von und mit John Cage, Mauricio Kagel, Dieter Schnebel, Josef Anton Riedl, Karlheinz Stockhausen, um nur die bekanntesten zu nennen. Ensembles, Solisten, Publizisten und Theoretiker vermitteln permanenten Einblick ins aktuelle Musikschaffen. Jüngstes Beispiel dafür ist der soeben mit dem Förderpreis Dokumentarfilm des bayerischen Film- und Fernsehfonds ausgezeichnete Film MAXMUSIK von Peider A. Defilla. Diese und andere Arbeiten finden Eingang in die im Jahre 2000 entstehende vierteilige Dokumentation zur Kulturgeschichte der musikalischen Avantgarde, die bereits jetzt auf starkes internationales Interesse stösst.

München, am 1. Juni 1999

Mehr Information unter 
http://www.boavideo.de

B.O.A.Videofilmkunst
Schwanthalerstraße 76
D-80336 München
Telefon 0049 89 53 27 45
Fax 0049 89 53 73 34
 
 
 
 

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