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Höchste Zeit zu handeln:

Welt-Klimakonferenz tagt in Bonn

Vom 16. bis 27. Juli 2001 wird in Bonn die im November 2000 in Den Haag unterbrochene 6. Vertragsstaatenkonferenz (COP 6) der Klimarahmenkonvention . (UNFCCC) fortgesetzt.

Sa. 14.07.01 - Das Wetter spielt verrückt. Wie letzte eindringliche Warnsignale häufen sich die Katastrophen im Vorfeld der Welt-Klimakonferenz, die vom 16. bis zum 27. Juli in Bonn tagen wird.

Weltweit waren die 90er Jahre das Jahrzehnt der Naturkatastrophen. Ein Trend der sich auch in diesem Jahrhundert fortzusetzen scheint. Die Münchner Rück, weltweit größter Versicherer von wetterbedingten Schäden, addierte die durch Naturkatastrophen verursachten volkswirtschaftlichen Verluste der vergangenen zehn Jahre auf rund 600 Milliarden US-Dollar. Der größte Teil hatte klimatische Ursachen: Stürme, Überschwemmungen, Lawinen, Dürren. Gegenüber den 60er Jahren hat sich die Häufigkeit von Naturkatastrophen vervierfacht.

Damit das Klima nicht vollends verrückt spiele, müssten die Treibhaus-Emissionen bis 2050 gegenüber dem Stand von 1990 global um rund 50 Prozent reduziert werden, fordern Wissenschaftler des von den Vereinten Nationen initiierten Weltklimarates IPCC.

Höchste Zeit zu handeln, doch die Politik zeigt sich gelähmt. Erst vor vier Jahren hatten sich auf der Welt-Klimakonferenz in Kyoto rund 160 Teilnehmerstaaten darauf geeinigt, die sechs gefährlichsten Treibhausgase bis spätestens 2002 durchschnittlich um mindestens 5 Prozent zu reduzieren. In Bonn soll nun die Umsetzung des Kyoto-Protokolls verbindlich geregelt werden.

Schon im Vorfeld der Bonner Konferenz wird gefeilscht wie auf dem Schnäppchenmarkt. Die Japaner verlangen Rabatte für so genannte Kohlenstoffsenken - also Wälder und Böden, die CO2 binden, wenn auch niemand weiß, für wie lange. Die Russen möchten per Emissionshandel möglichst viel "heiße Luft" verkaufen. So nennen die Klimadiplomaten jene Menge CO2, die sich Länder des ehemaligen Ostblocks nach dem Kollaps ihrer Industrie gutschreiben konnten. Da vor allem Russland und die Ukraine, ganz ohne etwas zu unternehmen, ihre Reduktionsziele weit übertroffen haben, könnten sie ihre Emissionsrechte an andere Länder verscherbeln. Die Käufer müssten sich dann entsprechend weniger um die eigenen Schornsteine und Auspuffe kümmern. Umweltverbände kritisieren den Emissionshandel, da er im Extremfall bewirken könnte, dass reiche Staaten mehr CO2 in die Atmosphäre blasen als zuvor. Im Gerangel um Schlupflöcher dieser Art - und um Sanktionen für Säumige - scheiterte bereits der letzte Klimagipfel im Herbst 2000 in Den Haag. Er gilt formal als unterbrochen und wird nun, wieder unter Leitung des niederländischen Umweltmnisters Jan Pronk, in Bonn fortgesetzt.



(Quelle: dw)



+++ last update +++ SEOUL, 15. Juli (dpa) +++ Bei verheerenden Unwettern mit starken Regenfällen und Überschwemmungen sind am Wochenende in Südkorea mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des nationalen Amtes für Katastrophenschutz galten weitere 14 Menschen bis Sonntagabend (Ortszeit) als vermisst. In der Hauptstadt Seoul wurden seit Samstag die stärksten Regenfälle seit 38 Jahren registriert. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Opfer noch steigt.

Die Menschen starben bei Überflutungen, Erdrutschen und durch Stromschläge. In den am stärksten betroffenen Gebieten im Zentralteil und Norden des Landes wurden Hunderte obdachlos. Für Sonntagabend wurden im Süden des Landes weitere heftige Regenfälle vorausgesagt. +++



Die Fieberkurve der Erde steigt
Das Eis schmilzt

Der Columbia-Gletscher in Alaska ist seit 1982 um 13 Kilometer geschrumpft. Auch die anderen 14 Gletscher dieser Region werden immer kleiner.

100 der 150 Gletscher des Montana Glacier National Parks sind seit 1850 komplett geschmolzen. Die restlichen 50 werden Prognosen zufolge in den kommenden 30 Jahren verschwinden.

Die Geschwindigkeit, mit der die Eis-Haube des Quelccaya in den peruanischen Anden schwindet, hat sich drastisch erhöht: Noch in den 70er Jahren waren es drei Meter pro Jahr; heute zieht sich das Eis im selben Zeitraum um 30 Meter zurück.

Die Ausdehnung des Upsala-Gletschers in Argentinien ist in den vergangenen 60 Jahren um 60 Meter zurückgegangen und schrumpft inzwischen noch schneller.

Das Eisfeld im Süden Patagoniens, das sich über Argentinien und Chile erstreckt, hat sich in den vergangenen 50 Jahren um mehr als 500 Quadratkilometer verkleinert.

Seit 1992 ist die Eisschicht, die Grönland überzieht, immer dünner geworden. In manchen Regionen hat der Eispanzer um mehr als sechs Meter abgenommen.

Durch den beschleunigten Einstrom von kalten Wassermassen durch das Abschmelzen von Eis in der Arktis in den Nord-Atlantik, so prophezeien Klima-Modelle, könnten sich die Strömungsverhältnisse in den Ozeanen verändern. So werde sich der warme Golfstrom vermutlich abschwächen oder gar zum Stillstand kommen und Nordeuropa dadurch abkühlen.

In den vergangenen sieben Jahren ist in der Antarktis eine Eis-Fläche von der Größe des US-Bundesstaates Connecticut in Schollen zerbrochen und abgetrieben.

Die Eismengen im Meer westlich der antarktischen Halbinsel haben sich seit 1973 um 20 Prozent verringert.

14 der 27 spanischen Gletscher sind seit 1980 verschwunden.

Die Gletscher der Alpen haben in den vergangenen 150 Jahren die Hälfte ihres Volumens verloren.

Auch im Kaukasus haben die Gletscher im vergangenen Jahrhundert 50 Prozent ihrer Masse eingebüst.

Der größte Gletscher des Mount Kenya hat heute nur noch 8 Prozent seines Volumens im Vergleich zum Ende des 19.Jahrhunderts.

Die Gletscher des Kilimandscharo in Tansania sind seit 1900 um 70 Prozent geschrumpft.

In den chinesischen Ulan-Ula-Bergen sind die Duosuodang-Gletscher seit den frühen 70er Jahren um 60 Prozent geschrumpft.

Der Pindari-Gletscher im indischen Teil des Himalaya zieht sich jedes Jahr um durchschnittlich 135 Meter zurück.

Die Tien-Shan-Gletscher in Zentralasien haben in den vergangenen 40 Jahren 22 Prozent ihres Volumens verloren.

Rund 2000 der Gletscher im östlichen Himalaya sind im vergangenen Jahrhundert verschwunden.

Drei Gletscher in der indonesischen Provinz Irian Java schrumpfen immer schneller: Ging das Eis in den 1920ern noch um 30 Meter pro Jahr zurück, so sind es heute jährlich 45 Meter.

Die Eissschicht des Tasman-Gletschers in Neuseeland ist seit den 70er Jahren durchschnittlich 200 Meter dünner geworden.

Das Eis im Arktischen Meer ist in weniger als 30 Jahren um 40 Prozent dünner geworden.

(Quelle: dw u. worldwatch institut)



COP 6
Welt-Klimakonferenz
SECOND PART OF THE SIXTH SESSION
OF THE CONFERENCE OF THE PARTIES

Vom 18. - 27. Juli 2001 wird in Bonn die im November 2000 in Den Haag
unterbrochene 6. Vertragsstaatenkonferenz ("Conference of the Parties", COP)
der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on
Climate Change - UNFCCC) fortgesetzt.

Information von oben:
http://www.unfccc.org/sessions/cop6_2/index.html
http://www.bmu.de/klimaschutz/index.htm

Information von unten:
http://www.risingtide.de/index_de.html
http://www.projektwerkstatt.de/aktuell/klimak.htm
http://germany.indymedia.org
http://go.to/umwelt

The Road to Bonn: From COP-6 to COP-6 (part 2): "The Climate Action Network Newsletter"
http://www.climnet.org/aftercop6.html

Das Rettungsboot: Die "Freunde der Erde" bauen am 21. Juli ein Rettungsboot zur Weltklimakonferenz in Bonn.
http://www.dasrettungsboot.de/



Heiße Luft, Senken und Flexmechs

Im Klimaschutz-Protokoll von Kyoto haben sich die Industrieländer verpflichtet, den Ausstoß der wichtigsten Treibhausgase bis zum Zeitraum 2008-2012 um 5,2 Prozent (gegenüber 1990) zu reduzieren. Was einfach klingt, ist im Detail höchst kompliziert, da das Protokoll viele Verrechnungsmöglichkeiten und Sonderregeln enthält. Hier eine Erläuterung der wichtigsten Begriffe aus der Kyoto-Debatte:

Flexible Mechanismen: Das Protokoll räumt den Vertragsstaaten bei der Umsetzung ihrer Reduktionsziele Spielräume ein, die sich vor allem aus den Instrumenten Emissionshandel, Joint Implementation (JI, gemeinsame Umsetzung) und Clean Development Mechanism (CDM, Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung) ergeben. Grundgedanke ist jeweils, dass die Industrieländer ihre Reduktionsverpflichtungen teilweise auch im Ausland erbringen können. Bei der Joint Implementation geht es um Projekte in anderen Industriestaaten, bei CDM um Projekte in Entwicklungsländern.

Emissionshandel:Auch darüber hinaus müssen die Staaten ihre Zusagen nicht unbedingt selbst erfüllen, sie können anderen Industrieländern Anrechte auf den Ausstoß von Treibhausgasen abkaufen. Problematisch daran ist, dass sich reiche Staaten so vollständig von ihren Verpflichtungen freikaufen könnten. Zudem funktioniert das System nur dann, wenn die Emissionsrechte auch tatsächlich knapp sind. Dies führt zum Phänomen

Heiße Luft: In Kyoto wurde osteuropäischen Staaten (allen voran Russland und Ukraine) ein deutlich höherer Schadstoffausstoß zugebilligt, als sie in absehbarer Zeit benötigen werden. Hintergrund ist, dass sich die Emissionen durch Zusammenbruch der Sowjetindustrie nach 1990 drastisch verringerten. Klimaschützer verlangen, den Emissionshandel zu begrenzen, da sonst Anrechte auch für solche Emissionen verkauft würden, die ohne den Handel gar nicht entstehen würden. Der Schadstoffausstoß würde also steigen.

CO2-Senken: Heftig umstritten ist auch die Berücksichtigung so genannter Kohlendioxid-Senken. Sie entstehen durch Öko-Systeme, die der Atmosphäre CO2 entziehen. Ländern mit großen Waldgebieten wird zugute gehalten, dass sie dadurch weniger CO2 ausstoßen. Davon würden besonders Flächenstaaten wie die USA, Kanada und Russland profitieren. Allerdings nehmen die Bäume das CO2 nur während der Wachstumsphase auf und geben es nach dem Absterben wieder frei. Selbst zusätzliche Senken durch Aufforstung bewirken daher nur eine vorübergehende Abnahme der Treibhausgase. afp


Süddeutsche Zeitung vom 30.03.2001:

Washington erklärt Übereinkunft von Kyoto "für tot"
Klima-Vereinbarung vor dem Scheitern
Empörte Reaktionen aus Europa und Japan / Bundeskanzler Schröder: USA müssen ihre Verantwortung begreifen Washington/Brüssel – Die Umsetzung der in Kyoto vereinbarten Regeln zum Klimaschutz wird immer unwahrscheilicher

Der Meinungswandel in der amerikanischen Regierung hatte sich vor zehn Tagen angekündigt. Entgegen eines Wahlversprechens ließ Bush wissen, dass er Kraftwerke nicht zu einem reduzierten Ausstoß von Kohlendioxiden verpflichten werde. Am Mittwoch berichtete die Washington Post, das Weiße Haus suche nach einem juristischen Weg aus der Klima-Vereinbarung von Kyoto. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Leiterin der US-Umweltbehörde, Christine Todd Whitman, Bush vor einem Kurswechsel und massivem Widerstand aus aller Welt gewarnt habe.


Das Online-Journal http://www.heise.de am 04.04.01:

Umweltschützer überfluten Weißes Haus mit Protest-Mails

Die Umweltschutzorganisation Friends of the Earth hat den Mail-Server des Weißen Hauses mit Protest-Mails geflutet. Auf ihrer Website http://www.foeeurope.org/climate/letter.htm fordern die Aktivisten dazu auf, eine E-Mail an US-Präsident George W. Bush zu schicken, um gegen den Ausstieg der USA aus den Klimakonventionen von Kyoto http://www.unfccc.int/resource/docs/convkp/kpeng.html http://www.kyotoprotocol.de/index_de.html zu protestieren. Nach Angaben von Friends of the Earth haben sich bisher etwa 40.000 Menschen an der Kampagne beteiligt – in Stoßzeiten sollen bis zu 1000 E-Mails pro Stunde geschickt worden sein. (...) Ob die E-Mail-Flut den Server in die Knie gezwungen hat ist unklar, zur Zeit scheint die direkte E-Mail-Kommunikation mit dem mächtigsten Mann der Welt allerdings nicht zu funktionieren – der Server des Weißen Hauses meldet einen "transient non-fatal error" für die Mailadresse president@whitehouse.gov. (wst/c't)



"Politisch gesehen ist der Rückzug der USA aus den internationalen Klimavereinbarungen ein Desaster. Doch wissenschaftlich betrachtet spielt es kaum eine Rolle, ob das umstrittene Kyoto-Protokoll nun umgesetzt wird oder nicht. Denn die 1997 vereinbarte Reduzierung der Treibhausgase dürfte an der künftigen Entwicklung des Weltklimas kaum etwas ändern.

Einige nüchterne Zahlen machen das deutlich: Wollte man den Trend zur globalen Erwärmung stoppen, müsste der Gehalt des Klimagases Kohlendioxid (CO2) in der Luft auf dem jetzigen Stand stabilisiert werden. Dies würde eine radikale Absenkung des CO2-Ausstoßes um 90 Prozent erfordern, wie Guy Brasseur, der Direktor des Max-Planck-Institutes für Meteorologie, kürzlich vorrechnete (ZEIT Nr. 11/01). In Kyoto haben jedoch lediglich 38 Industriestaaten versprochen, die Emission von Treibhausgasen um 5,2 Prozent zu verringern (in den Jahren 2008 bis 2012 im Vergleich zu den Werten von 1990). Ob die Vereinbarung in Kraft tritt oder nicht - der Klimawandel wird nahezu ungebremst weitergehen. (Ulrich Schnabel in DIE ZEIT 15/2001)



Einfluss des Menschen auf Klimaerwärmung erstmals durch Messung nachgewiesen
Auswertung von Satellitendaten der letzten 30 Jahre durch britische Forscher ergab: Der Mensch heizt die Erdatmosphäre auf.[ mehr... ]


Im Jahr 2000 ereigneten sich so viele Naturkatastrophen wie nie zuvor
Geowissenschaftler der Münchner Rückversicherung warnen: Erderwärmung sorgt für immer größere Schäden.[ mehr... ]


Treibhauseffekt: Beschleunigung durch auftauende Böden in der Arktis
Nach Schätzungen von Wissenschaftlern werde sich das Klima in der Arktis in diesem Jahrhundert um 10 Grad Celsius erwärmen.[ mehr... ]


Klimawechsel: Gletscher in der Antarktis schmelzen schneller als erwartet
Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen steht ein drastischer Anstieg des Meeresspiegels bevor.[ mehr... ]


Weiterer Beleg für Klimawechsel: El Niño so stark wie seit 130 000 Jahren nicht mehr
Aus neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass das Verhalten des tropischen Pazifiks (von dem der El Niño ausgeht) in den letzten 100 Jahren untypisch ist [ mehr... ]


UN-Bericht: Dramatische Klimaveränderung noch in diesem Jahrhundert
UN-Wissenschaftler befürchten weit stärkere Erderwärmung als bisher angenommen. Der Grad der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert ist größer als der in den vergangenen zehntausend Jahren. [ mehr... ]


Hitzewelle in Südeuropa liefert Indiz für globale Klimaerwärmung
Die mörderische Hitzewelle in Südeuropa ist nach Ansicht des Hamburger Klimaforschers Mojib Latif kein Zufall, sondern ein "Indiz für die globale Klimaerwärmung". In Zukunft würden die Länder rund um das Mittelmeer immer häufiger von extremen Temperaturen heimgesucht. Schuld daran sei der Treibhauseffekt... [ mehr... ]


Frankfurter Klimaforscher weisen menschengemachten Treibhauseffekt nach
Vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie liefert Indizien, dass der Mensch das Weltklima aus dem Gleichgewicht bringt. Die Erderwärmung der vergangenen 100 Jahre geht zu 60 Prozent auf Einflüsse des Menschen zurück.
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Welt-Klimakonferenz 2000 in Den Haag gescheitert
Hamburg/Den Haag 24.11.00 - Verheerendes Klima: Die Klimaschutzverhand- lungen in Den Haag sind aufgrund des massiven Widerstandes der USA gescheitert. Sahnetorte-Attacke auf US-Delegations-Leiter Frank E. Loy. Verheerende Überschwemmungen in Australien, Regenkatastrophen in Italien und Großbritannien. Washington kündigt höheren CO2-Ausstoß an. [ mehr... ]
 
 


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