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 last update: boa München, Di. 15.01.2002 - 14:00 
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Di. 15.01.2002      

Bombenkrieg in Afghanistan geht weiter

Auch in der 15. Woche seit Beginn der US-Angriffe sind zahlreiche zivile Opfer zu beklagen.

USA verlegen Spezialeinheiten auf die Philippinen.

Unverminderte US-Luftangriffe auf Ziele in Afghanistan.
     Bombardements fordern wieder zahlreiche zivile Opfer.
     Über die zivilen Opfer der am 7. Oktober begonnenen US-Luftangriffe gibt es
     bislang immer noch keine offiziellen Angaben.
US-Regierung: Taliban und El Kaida sind schuld an Toten in Afghanistan.
     Afghanistan-Beauftragter des US-Präsidenten bekräftigt, dass Bombardements
     fortgesetzt würden.
     Vize-Verteidigungsminister der USA nennt weitere mögliche Angriffsziele
     außerhalb Aghanistans.
US-Präsident: 2002 wird ein Kriegsjahr.
     Bush bietet amerikanische Militärhilfe an.
Amerikanische Soldaten zur Terror-Bekämpfung auf den Philippinen. .
US-Senatoren befürworten Angriffe auf Irak.
Bundeswehrvorauskommando für die Afghanistan-Friedenstruppe trifft in Kabul ein.
Übergangsregierung: Afghanistan ist zahlungsunfähig.
     Für Wiederaufbau Afghanistans 45 Milliarden Dollar nötig.
Spitzenposten in Afghanistan mit Beratern der US-Ölindustrie besetzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Unverminderte US-Luftangriffe auf Ziele in Afghanistan.
Bombardements fordern zahlreiche zivile Opfer.

Mit unverminderter Intensität hat die US-Luftwaffe am Montag ihre Angriffe im Osten von Afghanistan fortgesetzt. Dabei wurden nach Berichten von Einheimischen auch mehrere Dörfer angegriffen und zahlreiche Zivilisten getötet.

Die Angriffe richteten sich wie in den vergangenen Tagen vor allem auf das Höhlensystem von Schawar und dessen Umgebung nahe der pakistanischen Grenze. Das Pentagon teilte unter Berufung auf Geheimdienstinformationen mit, verstreute El-Kaida-Kämpfer sammelten sich in dem Gebiet, um von dort aus das Land zu verlassen. Der Sicherheitschef von Chost, Sur Gul, sagte, in den unterirdischen Tunnels hielten sich pakistanische, tschetschenische und arabische Kämpfer auf.

Der Flüchtling Noors Ali berichtete von pausenlosem Bombardement des Gebiets. In seinem Dorf seien mindestens 15 Menschen getötet und die meisten der 35 Häuser zerstört worden. "Dort gibt es nur noch Tote", sagte Ali. «Es waren mehr Bomben und Raketen, als ich zählen konnte.» Die Erschütterungen der Bombenexplosionen waren so heftig, dass in der 35 Kilometer entfernten Stadt Chost Fensterscheiben klirrten. Auf dem Flugzeugträger "Theodore Roosevelt" nahmen F-14-und F-18-Kampfjets nach zweitägiger Unterbrechung ihre Flüge wieder auf. Es war aber unklar, ob sie an den Angriffen beteiligt waren.

Über die zivilen Opfer der am 7. Oktober begonnenen US-Luftangriffe gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Die konkreteste Schätzung stammt vom Ökonomen Marc Herold von der US-Universität New Hampshire. Er kommt nach Auswertung aller verfügbaren Berichte auf mindestens 4.050 Tote bis zum 3. Januar. Darin sind keine indirekten Opfer der Angriffe enthalten. Herold sagte in einem Fernsehinterview: "In meiner Untersuchung habe ich immer die niedrigere Zahl genommen. Wenn ich also verschiedene Berichte mit unterschiedlichen Zahlen bekam, habe ich stets die niedrigste Zahl verwendet. Und deshalb würde ich sagen, dass die Zahlen der Untersuchung äußerst niedrig angesetzt sind - verglichen mit dem, was tatsächlich geschehen ist." Die realistischere Zahl der zivilen Opfer ist nach Einschätzung von Herold wahrscheinlich 5000.

Prof. Marc Herold im Internet
http://pubpages.unh.edu/~mwherold/

Fernsehbericht über Marc Harolds Bilanzierung der afghanischen Zivil-Opfer:
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitraege.phtml?id=374
http://www.wdr.de/tv/monitor/real.phtml?id=374

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US-Regierung: Taliban und El Kaida sind schuld an Toten in Afghanistan

Die US-Regierung hat jede Schuld für die zivilen Opfer im Afghanistan-Krieg von sich gewiesen. Der Afghanistan-Beauftragte von Präsident Bush, Khalizad, sagte, die Verantwortung für die Toten liege bei der El Kaida und den Taliban. Sie hätten den Konflikt angefangen, so Khalziad. Und die US-Luftwaffe könne zivile Opfer nicht vermeiden. Khalizad bekräftigte auch, dass die Bombardements fortgesetzt würden. Der stellvertretende Verteidigungsminister Wolfowitz hat Anfang Januar weitere mögliche Angriffsziele genannt - und zwar Somalia, Jemen, Indonesien und die Philippinen. Somalia biete Rückzugsmöglichkeiten für El-Kaida-Mitglieder. Und auf den Philippinen könnte man die Regierung im Kampf gegen die moslemischen Abu-Sayyaf-Rebellen unterstützen.

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US-Präsident: 2002 wird ein Kriegsjahr.
Bush bietet amerikanische Militärhilfe an.

2002 wird ein Kriegsjahr, sagte US-Präsident Bush in einem Gespräch mit Journalisten vor Weihnachten. Damit hat Bush seine Entschlossenheit zu einer weiteren internationalen Auseinandersetzung mit dem Terrorismus bekräftigt. Bush bot Ländern, die derlei benötigen könnten, amerikanische Militärhilfe unter Einschluss von Truppen an. Er sagte: "Wenn eine Nation zu uns kommt und sagt, 'Wir wollen etwas Hilfe', etwas anderes als logistische Unterstützung, zum Beispiel Sondereinheiten, werden wir das besorgen."

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Amerikanische Soldaten zur Terror-Bekämpfung auf den Philippinen

Ein Beispiel für den über die Operation "Dauerhafte Freiheit" in Afghanistan hinausreichenden Einsatz amerikanischer Militärs sind die Philippinen. Die USA haben nach offiziellen Angaben erste Spezial-Einheiten auf die Philippinen verlegt, um die philippinische Armee bei der Bekämpfung des Terrorismus zu unterstützen. Der philippinische Verteidigungsminister Angelo Reyes sagte am Dienstag, etwa zwei Dutzend US-Soldaten seien in der südphilippinischen Stadt Zamboanga eingetroffen. Bis Mitte Februar sollte das gesamte Kontingent von 160 Spezialkräften eintreffen. Sie sollen philippinischen Regierungsangaben zufolge als Berater und im Rahmen eines gemeinsamen Manövers tätig sein, sich an Kampfhandlungen selbst aber nicht beteiligen. Ziel der Militäraktionen sei die durch zahlreiche Entführungen bekannte Organisation Abu Sayyaf, der von den USA auch Verbindungen zum moslemischen Extremisten Osama bin Laden nachgesagt werden.

Die Abu Sayyaf ("Vater des Schwerts") kämpft nach eigener Darstellung für einen islamischen Staat im Süden der mit überwiegend katholisch geprägten Philippinen. In der Vergangenheit machte sie immer wieder durch Entführungen und Lösegeldforderungen auf sich aufmerksam. In der Gewalt der Rebellen befindet sich seit Mai unter anderem ein amerikanisches Missionars-Ehepaar. Durch die Entführung von zahlreichen Touristen, darunter das Göttinger Ehepaar Wallert und deren Sohn, hatten die Rebellen im Jahr 2000 weltweit Schlagzeilen gemacht.

Der Einsatz von US-Soldaten auf den Philippinen dürfte die erste bekannte Ausweitung des amerikanischen Kampfes gegen den internationalen Terrorismus seit dem Afghanistan-Feldzug sein.

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US-Senatoren befürworten Angriffe auf Irak.

Das nächste Ziel der USA im Kampf gegen den Terrorismus sollte nach Ansicht mehrerer US-Senatoren Irak sein. Der republikanische Senator John McCain sagte am Mittwoch bei einem Besuch des Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" im Arabischen Meer: "Die Irakis stellen eine eindeutige und aktuelle Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar." Nach Afghanistan müsse nun Irak als Ziel in Betracht gezogen werden.

Senator Chuck Hagel sprach sich für militärische Angriffe zum Sturz des irakischen Staatschefs Saddam Hussein aus, allerdings nur mit Unterstützung der internationalen Koalition gegen den Terrorismus. McCain forderte, Bagdad zunächst die Gelegenheit zu geben, die UN-Waffeninspekteure wieder ins Land zu lassen. Irak hatte 1998 die Arbeit der Waffeninspekteure untersagt. Mitte Dezember verabschiedete das Komitee für Internationale Beziehungen im US-Repräsentantenhaus bereits eine Resolution, laut der Irak eine wachsende Bedrohung für die USA darstellt.

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Bundeswehrvorauskommando für die Afghanistan-Friedenstruppe trifft in Kabul ein

In Kabul trafen die letzten Soldaten des Bundeswehrvorauskommandos für die Friedenstruppe ein, die wegen widrigen Wetters tagelang in der Türkei festsaßen. Auch ein deutsches Versorgungsflugzeug erreichte Kabul. Dort nahmen die ersten Bundeswehrsoldaten ihre Patrouillen auf. Ziel sei es, eine sichtbare Präsenz der Internationalen Sicherheitstruppe für Afghanistan (ISAF) zu zeigen, sagte Oberstleutnant Dieter Hossfeld.

Heute soll der zweite Teil des Voraustrupps vom Flughafen Köln-Wahn aus in Richtung Kabul aufbrechen. Insgesamt wird das deutsche Kontingent der ISAF etwa 800 bis 1000 Soldaten umfassen.

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Übergangsregierung: Afghanistan ist zahlungsunfähig

Afghanistan ist nach den Worten seines Ministers für Wiederaufbau, Amin Farhang, zahlungsunfähig. Da die zugesagte internationale Finanzhilfe noch nicht eingetroffen sei, habe die Übergangsregierung Probleme, die ausstehenden Beamtengehälter zu zahlen, sagte Farhang am Dienstag in der ARD. Auch die deutschen Gelder seien noch nicht eingetroffen. Die Bundesregierung wies dies zurück.

Die Übergangsregierung braucht den Vereinten Nationen (UNO) zufolge in den kommenden Tagen 100 Millionen Dollar (112 Millionen Euro), um die nächsten sechs Monate arbeitsfähig zu bleiben. Die afghanische Übergangsregierung beschäftigt 210.000 Verwaltungsbeamte und 25.000 Polizisten.

Nach einer Studie der Weltbank, der Asiatischen Entwicklungsbank und des UNO-Entwicklungsprogramms benötigt Afghanistan für den Wiederaufbau in den kommenden zehn Jahren rund 15 Milliarden Dollar.

Die Übergangsregierung reklamiert eine weit größere Summe: Für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Afghanistan würden in den kommenden Jahren 45 Milliarden Dollar an internationaler Hilfe benötigt. Allein in den ersten beiden Jahren seien 15 Milliarden Dollar an Soforthilfe erforderlich, sagte Planungsminister Hadschi Mohammad Mohakik der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag.

Bundesentwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) hat nach Angaben ihres Ministeriums angekündigt, Deutschland werde Afghanistan für 2002 rund 80 Millionen Euro bereitstellen.

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Spitzenposten in Afghanistan mit Beratern der US-Ölindustrie besetzt.

Für die unmittelbare Verwaltung Afghanistans haben die USA mit dem neuen Regierungschef Hamid Karsai einen Mann gefunden, der laut Le Monde "bestens mit dem Westen vertraut" ist. Der Paschtunenfüher hat in den USA Jura studiert. Weitaus wichtiger sei aber, so die französische Zeitung, daß Karsai zu einer Zeit als Berater des US-Ölkonzerns Unocal gearbeitet habe, als dieser die Möglichkeit eines Pipelinebaus von den Ölfeldern des Kaspischen Meeres durch Afghanistan nach Karachi in Pakistan untersucht habe.

Ende Dezember hatte US-Präsident Bush, Busenfreund der Ölindustrie, mit Zalmay Khalilzad einen eigenen Sonderbeauftragten für das Land am Hindukusch ernannt. Am Wochenende traf der Mann Washingtons in Kabul ein. Der aus Afghanistan stammende Khalilzad hatte seinerzeit für dieselbe Ölgesellschaft wie Karsai eine Risikostudie über das Pipelineprokekt erarbeitet. 1997 schließlich war er an Verhandlungen zwischen Unocal als Hauptkraft des sogenannten CentGas-Konsortiums und den in Afghanistan herrschenden Taliban über eine zentralasiatische Gaspipeline von den Daulatebad-Feldern im Südosten Turkmenistans über Herat und Kandahar ins pakistanische Quetta beteiligt.
Mehr unter: http://www.jungewelt.de/2002/01-08/001.php

Ein weiterer Beitrag zum Thema: "Der Afghanistan-Krieg, die Taliban und das Öl"
Von Jan Heller (Karatschi/Kabul). Im Internet abrufbar unter:
http://www.trend.partisan.net/trd1101/t411101.html
 
 

(Quellen: ap, dpa, rtr, br, ard, taz, jw)

 
 

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Mo.24.12.01
Nach elf Wochen Krieg in Afghanistan wahrscheinlich 5000 getötete Zivilisten
 Wissenschaftler der Amerikanischen Universität von New Hampshire haben alle verfügbaren Quellen über die zivilen Opfer des Krieges zusammengetragen und penibel ausgewertet. US-Luftwaffe bombardiert weiter Ziele in Afghanistan.[ mehr... ]

Mo.17.12.01
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US-Kampfflugzeuge bombardieren weiter Ziele in Tora Bora. Von bin Laden immer noch keine Spur. USA wollen Kampf gegen El Kaida weltweit fortsetzen. [ mehr... ]

Mo.10.12.01
Afghanistan-Krieg: Auch in der zehnten Woche US-Bombardements und Bodenkämpfe
USA bereiten sich auf Militäroperationen außerhalb Afghanistans vor. Der Verbleib von bin Laden und Taliban-Führer Mohammed Oma weiter unklar. Winter und Sicherheitsrisiken behindern Hilfe für Afghanen...[ mehr... ]

Mo.03.12.01
Afghanistan-Krieg in der neunten Woche
US-Bombenangriffe auf die Taliban-Bastion Kandahar lösen Flüchtlingswelle aus. Immer mehr zivile Opfer. Afghanistan-Konferenz in Bonn verständigt sich auf Übergangsregierung. Israel ruft "Krieg gegen den Terrorismus" aus...[ mehr... ]

Mo.26.11.01
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Mo.19.11.01
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Fr.16.11.01
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Bundestag billigt Bundeswehr-Einsatz
Parlament stimmt für die Beteiligung deutscher Soldaten im Afghanistankrieg und spricht der rot-grünen Regierung das Vertrauen aus.[ mehr... ]

Do.15.11.01
Vertrauensfrage: Kriegsgegner in der Grünen-Fraktion werden unter Druck gesetzt
Führende Grüne warnen die Kriegsgegner in der Fraktion davor, bei der Vertrauensabstimmung im Bundestag, die Koalition zu gefährden. Grünen-Vorsitzende Roth: Einzelne Abgeordete haben nicht das Recht, mit ihrem Nein die rot-grüne Koalition scheitern zu lassen.... [ mehr... ]

Mi.14.11.01
Diskussion um Bundeswehreinsatz treibt Rot-Grün in die Regierungskrise
Streit um Beteiligung deutscher Soldaten im Afghanistan-Krieg verschärft sich. Bundeskanzler will im Bundestag Vertrauensfrage stellen. Damit erhöht sich der Druck auf die sog. "Abweichler" in der Koalition, die einen Kriegseinsatz Bundeswehr ablehnen.....[ mehr... ]

Di.13.11.01
Grüne für Kriegseinsatz der Bundeswehr
Grünen-Parteirat empfiehlt Bundestagsfraktion, unter bestimmten Voraussetzungen dem Bundeswehr-Einsatz im Afghanistan-Krieg zuzustimmen. Kämpfer der Nordallianz rücken in Kabul ein. Intellektuelle beklagen die Ökonomisierung der Gesellschaft als Weg in die Barbarei....[ mehr... ]

Mo.12.11.01
Auch in der sechsten Kriegswoche verheerende Bombenangriffe
Busch: "Zeit für Mitgefühl ist jetzt vorüber". Günter Grass kritisiert Militäreinsatz in Afghanistan. Widerstand innerhalb der rot-grünen Regierungsfraktion gegen geplanten Bundeswehreinsatz im Afghanistankonflikt. Bundeskanzler spricht Abgeordneten Gewissensentscheidung ab...[ mehr... ]

Mo.29.10.01
Ende der US-Militärschläge gegen Afghanistan nicht in Sicht
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Mo.22.10.01
Schmutziger Krieg in Afghanistan
USA beginnen neue Phase des Militäreinsatzes gegen Taliban. Zusätzlich zu den Luftangriffen führen Spezialeinheiten zum Teil geheime Militäraktionen gegen die Taliban durch. Bush ordnet Tötung von Osama bin Laden an. Bundeswehr vor größeren Einsätze auch außerhalb Afghanistans? Öl ist versteckte Triebfeder des Krieges in Afghanistan. [ mehr... ]

Mo.15.10.01
Einspruch gegen den Krieg in Afghanistan
Die Friedensbewegung hat sich zurückgemeldet. Zunehmend Proteste gegen Bombardierung Afghanistans. Forderungen nach Einstellung der US-Luftangriffe werden lauter. USA setzen die am 7.Oktober begonnenen Luftangriffe fort. Deutsche Soldaten möglicherweise bald in US-Operationen involviert.[ mehr... ]

So.07.10.01
Krieg: Die USA haben mit Vergeltungsschlag in Afghanistan begonnen
Die Vereinigten Staaten haben mit dem seit langem erwarteten Militärangriff
gegen Ziele in Afghanistan begonnen...Nachrichten und Hintergrund- Informationen.
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Nach Terroranschlag auf USA: Jahrelanger Viel-Fronten-Krieg droht
Die USA richten sich auf jahrelangen Krieg ein." Schmutzige" Aktionen, wie das Töten politischer Führer sind nicht ausgeschlossen. Auch der Einsatz taktischer Atomwaffen wird in Erwägung gezogen... Nachrichten und Hintergrund- Informationen [ mehr... ]

Di.11.09.01
Verheerende Terror-Angriffe auf die USA und die Folgen
Nachrichten, Berichte und Hintergrundinformationen. Der beispiellose Terroranschlag auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington, hat in aller Welt Entsetzen und die Angst vor einem globalen Krieg ausgelöst... [ mehr... ]

 
 


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