EXPERIMENTELLE  MUSIK  2010

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit: Das PHREN-Ensemble München, Silvia Ocougne, Brasilien * Paul Panhuysen, Niederlande * Ardhi Engl, * Albert Mayr mit Gerald Fiebig und bTina Raithel, Italien * Rainer Riehn, Berlin * Hans Rudolf Zeller * rettnoise + Michael Kurz * Seiji Morimoto, Japan * Angela Grasser und Andreas Stoiber, Berlin * ARGO: Hans Essel, Marit Hoffmann, Thomas Stett, Darmstadt * Stephan Wunderlich, Edith Rom, Gertraude Adamo-Rothe, Herbert Metzenleitner


11. Dezember 2010 / Samstagnacht 20 - 2 Uhr

München TU-Mensa Arcisstraße 17

Info:
http://www.experimentelle-musik.info/

Festival-Organisator Stephan Wunderlich über die teilnehmenden Musiker:

1 Die Brasilianerin Silvia Ocougne habe ich dieses Jahr in Berlin kennengelernt. Es ist ihre erste solistische Aufführung in München. In dem neuen Stück für fünf präparierte Zithern spielt sie percussiv und erfindet Spielweisen, um mit kleinen elektrischen und elektronischen Geräten die Saiten zum Schwingen zu bringen.

2 Paul Panhuysen hat mich mit seinen Beiträgen in der TU-Mensa immer wieder überrascht. Ich kenne niemanden, der wie er verschiedenste Aspekte der Klangkunst in der jeweiligen Aufführung konkretisieren kann. Er spielt mit dem Risiko, bis zum letzten Moment sein Instrumentarium verändern zu können.

3 Das PHREN-Ensemble wird mit Carmen Nagel-Berninger, präparierte Viola und Inge Salcher, Flügelhorn fast exemplarisch einen Neuentwurf des Zusammenspiels entwickeln: sich hineinsteigernd in "die richtige Musik mit den richtigen Tönen".

4 Seiji Morimoto nimmt mehrere Summer (mit Spule) und bringt sie zusammen mit resonierendem Material. Seine Intensität erinnert an japanische Traditionen. Welche musikalische Qualität er entwickeln kann - ist das eigentlich Begeisternde - vorausgesetzt wir die Hörer sind still genug für das Leiseste.

5 Letztes Jahr wurde ich gefragt, warum Ardhi Engl nicht dabei ist. Richtig ist, daß er für dieses Jahr dabei ist, ein Stück zu entwerfen, bei dem er versucht, "relativ Kleines optisch und akustisch zu vergrößern"...

6 Albert Mayr aus Florenz hat meine Frage, ob es möglich ist, seinen Vorschlag einer "Musikalisierung des Wanderns" "wo man nichts hört" (ein Projekt für das Rittner Horn 2007, genauer, für den Weg von der Bergstation zur Talsenke vor dem Unterhornhaus) sinngemäß in die TU-Mensa zu verlagern, mit "ja" beantwortet.

7 Rainer Riehn hat uns alleine oder zusammen mit Heinz-Klaus Metzger sowohl mit seiner elektronischen Musik (die er im Institut für Sonologie, Utrecht realisierte), als auch mit seiner Konzeption bekannt gemacht, im Vortragen von Texten (wobei meist nicht erkannt werden kann, ob sie von ihm oder von anderen stammen) Musik in der Vorstellung der Hörer entstehen zu lassen.

8 Hans Rudolf Zeller wird einen exzessiven Versuch von "Notation" vorstellen. Die Zeit, wo immer erst der "Komponist" seine Stücke aufgeschrieben, notiert hat, um sie später den Spielern aufs Notenpult zu legen ist vorbei. Es ist einzigartig, wie weit HRZ das Problem von musikalischer Notation und Notation überhaupt ausgeforscht hat.

9 So schnell kann es gehen: Harald Rettich und Michael Kurz haben sich vor einem Jahr beim Festival in der TU-Mensa kennengelernt, begannen miteinander akustisch und visuell zusammenzuspielen, einen Vorschlag für dieses Jahr ausgearbeitet - und schon ist es soweit. 10 Angela Grasser und Andreas Stoiber aus Berlin versuchen, mit Rückkopplungsschleifen ein Zeitmuster (wie es bereits im bildnerischen Zusammenhang erprobt wurde) in Konfrontation zu einem spezifischen musikalischen Prozeß zu stellen.

11 Hans Essel, Marit Hoffmann und Thomas Stett bilden ARGO. Geige, Bratsche und Klarinette werden ohne jede Veränderung der Instrumente gespielt und erscheinen als Trio. Sie improvisieren mit der Vorstellung, ohne Betonung der Expressivität, Strukturen und Objekte klanglich zu erzeugen. Im Bewußtsein, Musik ist nicht wiederholbar.

12 Das Ensemble für experimentelle Musik - setzt sich kurzfristig aus Mitgliedern, die zum Festival kommen zusammen. Geplant ist eine dreiteilige mehrdimensionale Komposition, die vokal, instrumental, visuell und choreographisch - eventuell auch elektronisch - konkretisiert werden soll.

Weitere Informationen unter www.experimentelle-musik.info/


Internationales Festival der experimentellen Musik: veranstaltet vom Verein für experimentelle Musik e.V., gefördert von: Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern






EXPERIMENTELLE  MUSIK  2009

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit: Michel Vogel (Paris), Klara Schilliger & Valerian Maly (Bern), René Bastian (Wissembourg), Das PHREN-Ensemble München, Seiji Morimoto (Tokyo/Berlin), Stephan Wunderlich mit dem Ensemble für experimentelle Musik, Konrad Balder Schäuffelen, Roswitha Pross & Volkmar Müller (München/Köln), Bruno Kliegl & Gerald Fiebig & Gerhard Zander (Augsburg), Harald Ansorge (Berlin), Otger Kunert, Barbara Proksch (Salching)


12. Dezember 2009 / Samstagnacht 20 - 2 Uhr

München TU-Mensa Arcisstraße 17

Info:
http://www.experimentelle-musik.info/

Festival-Organisator Stephan Wunderlich zur Frage, was dieses Jahr in der TU-Mensa (am 12. Dezember 2009 ab 20 Uhr) aufgeführt wird:

1 Esther Ferrer stellte mir Michel Vogel dieses Jahr in Paris vor - am nächsten Tag sind wir in seinem Atelier und ich höre seine Gongs mit schwankenden Klängen, wie ich sie nie zuvor gehört hatte.

2 Klara Schilliger und Valerian Maly trafen wir in Berlin beim Gedenkkonzert für Terry Fox und Valerian erzählt mir von einem sehr schweizerischen Instrumentarium und wie es ins Spiel gebracht wird - man soll aber noch nicht viel darüber verraten.

3 Das PHREN-Ensemble hat intensiv die Besetzung beraten und ausprobiert, diesmal kommt in die TU-Mensa das Quartett mit zwei präparierten Streichinstrumenten und zwei präparierten Blechblasinstrumenten, wieder auf der "Suche nach der richtigen Musik mit den richtigen Tönen".

4 Seiji Morimoto sprach im August hier bei der Sommerwerkstatt für experimentelle Musik über seine Stücke, bei denen er akustische Phänomene aufsucht, die sich nicht kontrollieren, dennoch beeinflussen lassen - hier am Beispiel von Kurzschlüssen einer Batterie, deren Entladung er ins Akustische transformiert.

5 Einen nahezu vollständig eigenen Ansatz zum Synthetisieren von Klängen zu entwickeln schien mir unmöglich - bis mich René Bastian überzeugte. Er wird dies erklärend vorführen und vorführend erklären.

6 In Salzburg hat Konrad Balder Schäuffelen einen Musikkreisel gefunden und uns gezeigt: der singt sehr fein einen präzisen Ton. Inzwischen hat er mit der Firma korrespondiert und 12 Kreisel erhalten. Seine Idee: vier Spieler lassen es kreiseln -"bis zum Umfallen".

7 Roswitha Pross ist seit Jahren vom Alphorn fasziniert und sie experimentiert mit diesem Instrument, auch mit einer Alphorn-Gruppe. Beim Festival wird sie mit Volkmar Müller aus Köln ein Duo Alphorn / Live-Elektronik vorstellen.

8 Harald Ansorge, in früheren Jahren war er Mitwirkender bei den extremen Stücken von Otfried Rautenbach, spielte hier bereits in einem Trio und einmal solistisch - am Samstag wird er eine Fotoserie mit Bewegungsunschärfe projizieren und simultan dazu mit elektrischer Geige und Sampler als Musiker auftreten.

9 Bruno Kliegl wird ein früher beliebtes nun sehr seltenes Instrument mitbringen: die Glasharmonika (nicht zu verwechseln mit anderen Glasspielen), für die Mozart ein Solo (Adagio KV 617a) und ein Quintett komponiert hat. Im Zusammenspiel mit Gerald Fiebig und Gerhard Zander, die elektronische Möglichkeiten einsetzen, wird der Begriff der Harmonie schwer auf die Probe gestellt.

10 Otger Kunert will versuchen - dazu versammelt er die größte Zahl an Mitspielern, die je beim Festival in der TU-Mensa in einem Stück aufgetreten sind - mit präparierten Scharnieren (nach Größe unterschieden wie eine Intrumentenfamilie) und dazu tauglichen Spielanweisungen visuell und akustisch Musik zu schaffen.

11 Barbara Proksch wird (erstmals unverstärkt) auf ihrer Leinwand-Papiermembrane  - wie bei einem Schattenspiel - uns in einer TU-Mensa-Version an ihren synästhetischen kalligrafischen Erforschungen beteiligen.

12 Das Ensemble für experimentelle Musik - für das ich ein neues Stück entwickeln darf - arbeitet zur Zeit auf Hochtouren. Über die Mitwirkenden und die Konzeption kann ich etwa drei Tage vor dem Festival auf unserer Homepage mehr sagen: http://www.experimentelle-musik.info/



festivalplakat


Internationales Festival der experimentellen Musik: veranstaltet vom Verein für experimentelle Musik e.V., gefördert von: Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern







EXPERIMENTELLE MUSIK 2008

Sechsstündiges  internationales  Festival der experimentellen Musik

Am 13.12.2008 ist es wieder soweit:: Wie bereits seit 1983 kommen in der TU-Mensa einmal im Jahr experimentelle Musikerinnen und Musiker zusammen, um sechs Stunden lang in zwölf Programmen das Münchner Publikum mit den neuesten Forschungen, Projekten, Instrumenten und Medien der experimentellen Musik zu erfreuen.

Wer wäre auf Anhieb bereit dies als Musik zu verstehen? Denn aufgeführt werden: eine mikrotonale Tonliste auf umgebauter Tuba, überraschende Rückkopplungs-Schaltungen in zwei Umzugkartons, ein Orchester mit Schweizer Spieldosen, ein für die Mensa entwickeltes Hybridinstrument, eine Animation zur Erzeugung von Musik in der eigenen Vorstellung, ein PHREN-Musiktheater-Projekt, ein Hörspiel für Stimme, Stimmbearbeitung und Stimmaufnahmen, ein Hin- und Herschicken von synthetischen und originalen Klangbotschaften, drei Geschichten zur Trommel aus Paris, eine erstmals auftretende Instrumentalgruppe mit Tonversuchen, ein mehrdimensionales personengebundenes Spektakel, ein den Speisesaal der Mensa selbst als Musikinstrument anpreisendes Trio....

mit Gerald Fiebig | "Zubringer": Bernd Müller, Oliver Westerbarkey, Michael Flossmann, Judith Egger, Martin Rühle, Auður Jónsdóttir, Vitus Leinthaler | Paul Panhuysen | Henning Brandis | Carmen Nagel-Berninger / PHREN-Musiktheater: Inge Salcher, Michael Steimer | Robin Hayward | Simone Rist | boris d hegenbart-matsui / yumiko matsui-hegenbart | Stephan Wunderlich mit Edith Rom, Gertraude Adamo-Rothe, Herbert Metzenleitner, Hans Rudolf Zeller, Louise Ingebos, Otger Kunert, Thomas Müller| Andreas Stoiber | Ardhi Engl | Limpe Fuchs mit bTina Raithel, Andreas Eckenberger

veranstaltet vom Verein für experimentelle Musik e.V., gefördert von: Kulturreferat der Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern

Sa. 13. Dezember 2008 / 20 - 2 Uhr / München TU-Mensa  Arcisstr. 17

Mehr unter:
http://www.experimentelle-musik.info/

dtsch. Experiment, (wiss.) Versuch, (gewagtes) Unternehmen, im 17. Jh. aus lat. Experimentum (Versuch, Probe; Erfahrung) entlehnt (zu lat. experiri, versuchen, erproben); engl. experiment; franz. expérience. Ableitungen: experimentieren (18. Jh.), Versuche anstellen;  experimentell (19./20. Jh.), auf Experimenten beruhend.



Poesie und Papier

Das "Festival für experimentelle Musik" in der TU-Mensa

Man kann seinem Festival ein Motto geben und dem Publikum damit wenigstens einen Alibi-Orientierungspunkt. Man kann es aber auch schlicht "Festival für experimentelle Musik" nennen und dabei alles dürfen, auch wenn es sehr gemein ist. Zum Beispiel wie das Münchner Phren-Ensemble zwei Käseglocken über Glasplatten kreischen lassen und dabei singen. Paul Panhuysen dafür baute reine Poesie auf einem Tisch zusammen; Kabel, Schalen, akustisch verstärkte Spieluhren und eine Warteschleifenmelodie ergeben seine "Kantele 2008", die voller Witz und Charme die dunkle TU- Mensa in einen Märchenraum verwandelte.

In den so unterschiedlichen Beiträgen ließ sich dann doch Verbindendes finden: Poesie und Papier. Ganz wörtlich in Henning Brandis" "Quodlibet oder das sog. Charlottenburger Tafelkonfekt". Der Autor ließ in 29 Sätzen an seinen Assoziationen über Lebenssituationen teilhaben und kündigte zwei Gäste an. Einer kam nicht, der andere stellte sich als Fläschchen heraus, aus dem ein Papier hübsch hervorraschelte. Und Poesie und Papier gab es auch doppelsinnig in "Ponds und Fields" des Ehepaars Hegenbart-Matsui aus Berlin, wo erst die eine Geräusche aus Seidenpapier auspackte und der andere dann die aufgenommenen Geräusche verändert wieder in den Raum schickte. Wo das Papier aufhört und die Poesie beginnt, darüber könnte man zwar streiten. Aber dieser Freiraum, den das Festival seit 25 Jahren nicht nur den Künstlern, sondern und vor allem dem Publikum schenkt, ist in München einzigartig, ein Erlebnis.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 16.12.2008
http://www.sueddeutsche.de/656385/083/2681319/Poesie-und-Papier.html


 



- München -
Samstag, 08.12.2007 20 Uhr bis 2 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2007

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit:

Guy de Bievre, Belgien

Das PHREN-Ensemble München

Konrad Balder Schäuffelen

Ardhi Engl / Urte Gudian

Dieter Schnebel, Berlin

Ernstalbrecht Stiebler, Frankfurt/M

Hans Rudolf Zeller

Simone Rist, Frankreich

Gerald Fiebig / Gerhard Zander, Augsburg

Stephan Wunderlich, Edith Rom,
Gertraude Adamo-Rothe, Herbert Metzenleitner
Ignaz Schick, Berlin

Ioana Alexe / Seiji Morimoto, Rumänien / Japan

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

veranstaltet vom Verein für experimentelle Musik e.V., gefördert von Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Freistaat Bayern

Die Aufgabe: was ist Musik?, darauf aufmerksam werden.
Unmittelbarkeit entsteht,
indem die Komponisten selbst ihre Stücke aufführen
- allein, oder im Zusammenspiel...

Mehr Information:
http://www.experimentelle-musik.info

Als experimentelle Musik wird Musik bezeichnet, die sich so weit vom „Mainstream" entfernt, dass sie in ihrer Andersartigkeit als experimentell empfunden wird. (Wikipedia 2007)

Mehr unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Experimentelle_Musik
http://lexikon.meyers.de/meyers/Experimentelle_Musik




- München -
Samstag, 09.12.2006 - 20 Uhr bis 2 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2006

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit:

Paul Panhuysen, Eindhoven

Seiji Morimoto, Tokyo / Berlin

René Bastian, Wissembourg

Dieter Schnebel, Berlin

Hans Rudolf Zeller, München

Boris D. Hegenbart-Matsui, Berlin

Jörg Burkhard, Heidelberg

Limpe Fuchs, Peterskirchen + Andreas Eckenberger / Ida Machackova
/ Bettina Raithel / Gundis Stalleicher

Gerald Fiebig / Gerhard Zander, Augsburg

Das PHREN-Ensemble München:
Carmen Nagel-Berninger / Inge Salcher / George Augusta /
Michael Steimer / Michael Kopfermann

Ardhi Engl / Oliver Hein / Ko Rüchardt

Edith Rom / Stephan Wunderlich

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

Information:
http://www.experimentelle-musik.info

Dieter Schnebel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Schnebel

Hans Rudolf Zeller:
http://www.boa-muenchen.org/hans-rudolf-zeller

Paul Panhuysen
http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Panhuysen
http://www.floraberlin.de/soundbag/index158d.htm#soundbag

Limpe Fuchs:
http://www.limpefuchs.de/

Seiji Morimoto:
http://morimoto.piranho.com/

PHREN-Ensemble München:
http://ourworld.compuserve.com/Homepages/
kulturverein_milbertshofen/phrenbio.htm

Jörg Burkhard - "graffito sonore"
http://www.floraberlin.de/soundbag/index108d.htm#soundbag

René Bastian:
"Der Ozean der Klänge besteht hauptsächlich aus Wasser"
Algorithmische Komposition mit Python

http://www.echtzeithalle.de/programm/montags/190.htm
http://www.musiques-rb.org/index.html
http://pythoneon.musiques-rb.org

Stephan Wunderlich:
http://ourworld.compuserve.com/Homepages/
kulturverein_milbertshofen/wund-bio.htm

Stephan Wunderlich - "AB"
http://www.floraberlin.de/soundbag/sbimages/ab.rm



- München -
Samstag, 10.12.2005 - 20 Uhr bis 2 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2005

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit:

Paul Panhuysen, Eindhoven

Heinz-Klaus Metzger, Berlin

Aleksander Kolkowski, London

Esther Roth, Gontenschwil

Helmut Berninger und Das PHREN-Ensemble München

Hans Rudolf Zeller

Jörg Burkhard, Heidelberg

Louise Ingebos / Edith Rom / Ferdinand Dörfler / Stephan Wunderlich

Albert Dambeck, Passau

Boris Hegenbart, Berlin

Sebastian Preller, Berlin

OR-TON-FILM-CORPORATION, Heidelberg

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

Information:
http://www.experimentelle-musik.info
http://www.experimentellemusik.de



- München -
Samstag, 11.12.2004 - 20 Uhr bis 2 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2004

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit folgenden 11 Programmen:

Hommage à Vlado Kristl *
Roswitha Pross/Michaela Dietl/Carola Regnier/HMR Praetorius

Trixi Kyoto, Witten

Aleksander Kolkowski, London

Martin Riches / Yumiko Urae, Berlin

Petra Dubach & Mario van Horrik, Eindhoven

Das PHREN-Ensemble München

Gunnar Geisse, München

Ardhi Engl, München

Seiji Morimoto, Tokyo/Berlin

Jörg Burkhard, Heidelberg

Stephan Wunderlich / Edith Rom, München

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

Information:
http://www.experimentelle-musik.info
http://www.experimentellemusik.de

* Regisseur, Maler, Lyriker: Vlado Kristl verstarb am 07.07.04
http://www.boa-muenchen.org/boa-archiv4/k0407110.htm#04071115


Samstag, 13.12.2003 - 20 Uhr bis 2 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2003

Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik

mit

Das PHREN-Ensemble München: Carmen Nagel-Berninger,
Inge Salcher, George Augusta, Michael Steimer,
Michael Kopfermann

Gloria Franck, Yola Krebes, Anna-Maja Spiess
und Cornelius Hirsch, München

Heinz-Klaus Metzger, Berlin

Rainer Riehn, Berlin

Hans Rudolf Zeller, München

Aleks Kolkowski, London

Ignaz Schick, Berlin

Brendan Dougherty, Aaron Meicht, Philadelphia USA

Michael von Biel, Köln

Otfried Rautenbach, Harri Ansorge, Nicolas Young,
Heidelberg / Berlin

Luca Miti, Rom

Albert Mayr, Florenz

Edith Rom, Stephan Wunderlich, München

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

Information:
http://www.experimentelle-musik.info
http://www.experimentellemusik.de




- München -
Sa.14.12.2002, 20:00 Uhr bis 2:00 Uhr früh
Experimentelle Musik 2002
Das sechsstündige internationale Festival
der experimentellen Musik


mit

Hans-Leo Rohleder, Darmstadt, Klaus-Dieter Krause, Berlin

Dan Evans Farkas, Montclair USA

Carmen Nagel-Berninger, München

Annette Krebs, Berlin

Louise Ingebos, Ferdinand Dörfler, Edith Rom, Stephan Wunderlich,
Liège / Wartenberg / München

Ed Osborn, Oakland USA / Berlin

Michael Kopfermann, München

Achim Wollscheid, Frankfurt/Main

Limpe Fuchs, Peterskirchen
mit Andreas Eckenberger, Ida Machakova, Bettina Raithel, Gundis Stalleicher

Harri Ansorge, Berlin

ARGO: Hans Essel, Marit Hoffmann, Thomas Stett,
Darmstadt

  München, TU-Mensa, Arcisstraße 17  

Information:
http://www.experimentelle-musik.info
http://www.experimentellemusik.de


- München -
Sa.08.12.2001, 20:00 Uhr bis 2:00 Uhr früh

EXPERIMENTELLE MUSIK 2001
Das sechsstündige internationale Festival der experimentellen Musik

Mit Tom Johnson, Paris; Paul Panhuysen, Eindhoven; Hugh Davies, London;
René Bastian / Hans Essel, Wissembourg/Darmstadt;
Jörg Burkhard, Heidelberg; Volker Straebel, Berlin;

Johannes Goehl /R.B./Peter Behrendsen/Ernstalbrecht Stiebler,
München/W./Köln/Frankfurt/M

Das PHREN-Ensemble München:
Carmen Nagel-Berninger / Inge Salcher / George Augusta /
Michael Steimer / Michael Kopfermann

Otfried Rautenbach, Heidelberg; Ardhi Engl, München
Stephan Wunderlich / Edith Rom, München

 München, TU-Mensa, Arcisstraße 17 


Information:
http://www.experimentellemusik.de


 
 

Experimentelle Musik 2000
Festival München TU-Mensa



Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 11.12.00:

Die  Magie  der  Ultrakurzwelle
  Ein Labor der experimentellen Musik in der TU-Mensa 

Nein, ein Konzert ist das nicht. Eher ein Besuch im Labor. Einmal im Jahr gehört die TU-Mensa der Experimentellen Musik. Da trifft sich dann ein eingeschworenes Völkchen von Tüftlern, Bastlern, Klangforschern, das sich eine halbe Nacht lang bei der Arbeit zuhören lässt. Die Musiker bringen keine fertigen Stücke mit, sondern Versuchsanordnungen: Blätter, Zweige und Papier; ein Computerprogramm, das aus Synthesizerklängen unvorhersehbare Ereignisse produziert; Radios, Recorder und Mini-Discs; Steine, an denen Kontaktmikrofone Schab- und Reibbewegungen abtasten. 

Was die Performer dann machen, kann selbstverliebt und für die Zuhörer äußerst mühsam sein, so wie zum Beispiel die „voice-voices“ von Pierre Thoma, der über Lautsprechergewisper mit seinem geschulten Bariton Musiker-Plattitüden in den Raum tönt; oder Hans Essel, der mit zeitversetzten Aufnahmen eines Radiogesprächs spielt. Es kann um diese Experimente herum aber auch eine fesselnde Aura entstehen: etwa wenn Paul Panhuysen riesige Kaffeedosen zu einem „Mechanical Percussion Ochestra 2000“ umfunktioniert, an dem man eine halbe Stunde lang rhythmische Unschärfen und Phasenverschiebungen studieren kann. 

Oder wenn Sam Ashley an einem UKW-Empfänger herumbastelt und dem Radio plötzlich jenen geisterhaften Zauber zurückgibt, den es im Digital-Zeitalter verloren hat: Ashley hat vor sich ein geöffnetes Miniradio liegen und zwickt an dessen Eingeweide immer neue Drähte an. Ein wucherndes Antennengewirr entsteht, und je nachdem, wie die Auswüchse sich verändern, springt es zwischen Adriano Celentano, Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ und bayerischer Blasmusik hin und her. Mit seinen Händen, die die Drähte zusammenknüllen oder auseinander ziehen, steuert Ashley die musikalischen Geister. Ein Magier im Ultrakurzwellenreich, der im Alltäglichen das Irreale entdeckt. Das sind die besten Momente der experimentellen Musik. 

MIRIAM STUMPFE 






- München -
Sa. 09.12.2000, 20:00 bis 2:00
Experimentelle Musik 2000
Festival München TU-Mensa
mit Paul Panhuysen, Eindhoven; Esther Ferrer, Paris; 
Sam Ashley, Los Angeles; Max Eastley, London; Pierre Thoma, Genf;
Peter Behrendsen, Köln; Rolf Langebartels, Berlin; Hans Essel, Darmstadt;
Helmut Berninger, München; Dieter Trüstedt, München;
Stephan Wunderlich / Edith Rom / Louise Ingebos/
Ferdinand Dörfler, München/Liège/Wartenberg
TU-Mensa München, Arcistrstr.17
Informationen ab Mo. 20.11. im Internet unter:
http://www.experimentellemusik.de
 
 

"Lust an Alchimie"
Bericht der Süddeutschen Zeitung über das 
Festival "Experimentelle Musik 1999"
 
 

Weitere Informationen unter: 
http://www.experimentellemusik.de 


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