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. ..."Wir, die Völker..."
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  MILLENNIUMSREPORT DER UNO
  Nur verschwindend geringe Minderheit 
  profitiert von der Globalisierung
 
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  "Armut, Aids, Analphabetismus, Bevölkerungswachstum, Hunger, Klimaveränderung, Verstädterung, Waldsterben, Wassernot - eine bedrückende, weil realistische Zustandsbeschreibung unserer Erde hat UNO-Generalsekretär Kofi Annan mit seinem "Milleniumsreport" vorgelegt. Mit seinen harten Fakten entlarvt der Bericht alle Behauptungen vom Segen der wirtschaftlichen Globalisierung als Propagandageschwätz. Bislang profitiert nur eine verschwindend geringe Minderheit der sechs Milliarden Erdbewohner von der Globalisierung  - zumeist auf Kosten der größten Mehrheit. Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich in den zehn Jahren seit Ende des Ost-West-Konflikt weiter geöffnet.

  Sämtliche in Annans Report beschriebenen Probleme wurden bereits auf den großen Weltkonferenzen der 90er-Jahre ausführlich behandelt. Auch die Aktionsziele und Handlungsvorschläge des Generalsekretärs wurden auf diesen Konferenzen in mehr oder weniger verbindlicher Form beschlossen - mit Zeitfristen, die seitdem allerdings folgenlos verstrichen sind. (...)

(Auszug aus "Verzweifelter Aufruf", Andreas Zumach, taz v. 05.04.2000)


Der Millenniumsbericht des UNO-Generalsekretärs
"Wir, die Völker: Die Rolle der Vereinten Nationen im 21. Jahrhundert"
ist  im.pdf Format abrufbar unter:
http://www.uno.de/jahresthema/index.htm
 

 

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