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Die Welthandelsorganisation (WTO) |
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Die Welthandelsorganisation (WTO) macht den Handel mit Waren und Dienstleistungen über Grenzen hinweg durch verbindliche Absprachen sicherer und einfacher. Sie versteht sich als Forum für Verhandlungen über den Abbau von Handelsschranken und überwacht die Einhaltung der abgeschlossenen Verträge. Als einzige internationale Organisation kann sie Sanktionen zulassen, wenn Abkommen verletzt werden. Die WTO nahm ihre Arbeit in Genf am 1. Januar 1995 auf. Sie hat inzwischen 135 Mitgliedsländer. Einer ihrer Hauptpfeiler ist der 1993 abgeschlossene Welthandelsvertrag des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT), der Vorläuferorganisation. Darin einigten sich die damaligen Mitglieder unter anderem auf massive Zollsenkungen für Industrieprodukte. Andere Bestimmungen richten sich etwa gegen die Verzerrung des Handels durch Subventionen oder Dumping-Preise. Weitere Wettbewerbsregeln finden sich in WTO-Abkommen zu den Bereichen Landwirtschaft, geistiges Eigentum sowie Handel mit Dienstleistungen. Die Minister der Mitgliedsländer wollen Ende November in Seattle eine neue Liberalisierungsrunde einläuten. Rund 30 Länder haben sich um eine Aufnahme in die WTO beworben. Sie müssen mit allen Mitgliedern, die dies wünschen, Verhandlungen aufnehmen. Dabei geht es um konkrete Zusagen für die Öffnung der Märkte und Zollsenkungen. Erst, wenn kein Mitglied mehr Einwände hat, kann ein neues Mitglied aufgenommen werden. Die derzeitigen Mitglieder repräsentieren rund 90 Prozent des Welthandels. Die WTO schätzt allein den Umfang des internationalen Warenaustausches auf 6.600 Milliarden Dollar im Jahr. (dpa) Die Struktur der WTO
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| . | Qellen: dpa | .. |