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Eine voreilige
Prognose
Eine Lehrmeinung
wird umgestoßen
Wie sicher
ist die Kopplung der Cystischen Fibrose an das verursachende Gen?
Auch bei Tier
und Mensch inaktivieren sich gleiche Gensequenzen gegenseitig
Ein erwarteter
Vorteil bei ADA-Gentherapie stellte sich nicht ein
Sind Herpesviren
Mitverursacher der Alzheimerschen Krankheit?
Im Körper
können sich Effekte anders addieren
Vorsicht bei
der Interpretation von Vorversuchen!
Das Einfrieren
von Embryonen hat Folgen
Schäden
bei geklonten Tieren
Unerklärte
Wirkung eines Schweinevirus
Neues Retrovirus
durch Transplantation oder Cytokin aufgetaucht
Adenovirus
ändert die Form von Zellen
Gentherapie:
Das eingebaute Gen veränderte sich
Die
Insektenspezifität von Baculoviren hat es wahrscheinlich nie gegeben
Unerklärte
Wirkung von Antisense-RNA
Impfung gegen
AIDS? Unerklärte Regeneration abgeschwächter Viren
Gefahren
einer Impfung mit nackter DNA.
Unerwartete
Stabilität von DNA-Molekülen
Prophylaxe-Medikament
mit Nebenwirkungen an Millionen gesunder Frauen getestet
Künstliches
Hormon mit Nebenwirkungen s t a t t der angestrebten Wirkung
Die
Abtreibungspille beeinflußt andere Hormone anhaltend
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Eine voreilige Prognose
1969 waren die Mediziner davon
überzeugt, daß Infektionskrankheiten bald besiegt seien. Jetzt
nehmen manche (z.B. Tbc) wieder zu. Manche sind wegen Mehrfachresistenz
der Erreger gegen Antibiotika kaum noch zu behandeln. (Spiegel, 38. S.218-222,
1992)
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Eine Lehrmeinung wird umgestoßen
Im Gehirn Erwachsener wurden Nervenvorläuferzellen,
also teilungsfähige Gehirnzellen gefunden. Lange Zeit galt es als
unumstößliche Lehrmeinung, daß sich Nervenzellen erwachsener
Menschen nicht mehr vermehren könnten. Eine Gentherapie gegen Gehirntumore
basiert darauf, daß die einzigen teilungsfähigen Zellen im Gehirn
Tumorkranker die Tumorzellen sind. Mit dem neuen Befund ist die Grundlage
für diese Therapie zumindest nicht mehr uneingeschränkt gültig.
(FR 22.4.95, SZ 30.4.1997 und Nature Medicine, 5, S.261-262, 1999).
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Wie sicher ist die Kopplung der
Cystischen Fibrose an das verursachende Gen?
Bei der Krankheit Cystische
Fibrose (CF) ist das Gen CFTR defekt. Viren mit dem CFTR-Gen wurden ins
Fruchtwasser CF-kranker Mäuse gegeben. Sie brachten gesunde Junge
zur Welt, obwohl die kein funktionsfähiges CFTR-Gen enthielten. Jetzt
wird spekuliert, ob das CFTR-Gen vielleicht nur in der Embryonalzeit wichtig
ist. Aber dann würde eine Gentherapie beim geborenen Menschen nichts
mehr nützen können. Vielleicht ist die Situation beim Menschen
anders, aber ein überraschender Befund ist es trotzdem. (Geninformationsdienst
118, S.5, 1997; dort zitiert Lancet Nr.349 und Bild der Wissenschaft 25.3.1997)
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Auch bei Tier und Mensch inaktivieren
sich gleiche Gensequenzen gegenseitig
Zwei CFTR-Gene auf einem Chromosom
führten zur Ausbildung von Cystischer Fibrose, so als sei nur ein
defektes oder gar kein CFTR-Gen vorhanden. (Taz 8.11.93). Das könnte
die Folge einer Abschaltung sein, ähnlich der, die bei Pflanzen nachgewiesen
wurde.
Sind zu viele Exemplare der gleichen
RNA in einer Zelle (das kann bei Mehrfacheinbau von Fremdgenen oder beim
Einbau zusätzlicher Exemplare körpereigener Gene geschehen),
so wird ab einem bestimmten Schwellenwert das Enzym RNA-Polymerase induziert,
das die dazu komplementäre RNA produziert, um die mehrfach vorhandene
RNA abzufangen und anschließend abzubauen.
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Ein erwarteter Vorteil bei ADA-Gentherapie
stellte sich nicht ein
Die erbliche Krankheit Adenosin-Desaminase-
(ADA-) Mangel wurde u.a. deshalb für die erste Gentherapie gewählt,
weil man erwartete, daß die korrigierten Zellen gegenüber defekten
einen Selektionsvorteil haben. Da die Patienten aber trotz Gentherapie
ein Enzympräparat einnehmen müssen, entfällt dieser Vorteil.
Der normalisierte Stoffwechsel verleiht den genetisch defekten Zellen die
gleichen Überlebenschancen, so daß sich die gentechnisch veränderten
Zellen nicht anreichern können. (Nature Medicine 1, S.1017-1023, 1995).
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Sind Herpesviren Mitverursacher
der Alzheimerschen Krankheit?
Es heißt immer, Menschen
mit der ApoE-Variante Nr.4 hätten ein höheres Risiko, die Alzheimersche
Krankheit zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeitskopplung ist aber nicht hoch.
Nun gibt es Ergebnisse, daß das Risiko an eine gleichzeitige Herpes-Infektion
gebunden sei. Dann dürften Herpes-Viren aber nicht mehr als Vektoren
bei Gentherapien verwendet werden. (Geninformationsdienst, 118, S.5, 1997,
dort zitiert New Scientist 1.2.97).
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Im Körper können sich
Effekte anders addieren
TH1- und TH2-Zellen (gehören
zu den weißen Blutkörperchen) stimulieren verschiedene Klassen
von Immunglobulinen. Eine Kombination aus beiden Zellarten stimuliert eine
3. Klasse von Immunglobulinen. Das ist wichtig für gezielte Eingriffe
in die Immuneigenschaften. (Nature Medicine 1 S.887-889, 1995)
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Vorsicht bei der Interpretation
von Vorversuchen!
Interleukin-12 (ein Cytokin,
Zellaktivator, wird gentechnisch hergestellt) soll gegen Nierentumore eingesetzt
werden. Zwei Patienten starben, obwohl die gleichen Dosen in Vorversuchen
verträglich waren. Es stellte sich heraus, daß ein Zeitverlauf
zwischen niedrigeren und nachfolgenden höheren Dosen eingehalten werden
muß. Man weiß nicht warum.(Science 270, S.908, 1995).
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Das Einfrieren von Embryonen hat
Folgen
Mäuse, die als Embryonen
15 Tage lang eingefroren waren, zeigten als erwachsene Tiere Veränderungen
in Körpergestalt, Körpergewicht und im Verhalten. Sie lernten
langsamer. Alle Unterschiede waren erst bei den ausgewachsenen Tieren erkennbar.
(Geninformationsdienst 102, S.7, 1995).
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Schäden bei geklonten Tieren
Geklonte Mäuse sind kleiner und
verhalten sich anders. (AZ 18.4.97, dort New Scientist zitiert).
Bei anderen Klonen sind als Schäden
aufgetaucht: tödliche Blutarmut und schwere Organdefekte. Wahrscheinlich
Fehler bei der Entdifferenzierung der verwendeten (differenzierten) Körperzellen.
(SZ 30.4.1999).
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Unerklärte Wirkung eines Schweinevirus
Ein Schweinevirus springt auf
menschliche Zellen und schaltet dort die Immunabwehr ab, indem es das Antigen
(die Immunabwehr-auslösenden Moleküle) von der Zelloberfläche
entfernt. Das geschieht aber erst nach einmaliger Vermehrung des Virus.
Warum, weiß man nicht. (Nature Medicine 3, S.282, 1997; zitiert nach
SZ 20.3.1997)
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Neues Retrovirus durch Transplantation
oder Cytokin aufgetaucht
Bei Knochenmarktransplantationen
ist ein bisher unbekanntes Retrovirus aufgetaucht, das bei gesunden Menschen
nicht zu finden ist. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem
in solchen Fällen verabreichten (gentechnisch hergestellten) GSCF
(Granulozyten-Kolonien-stimulierender Faktor, ein Cytokin). Philip Noguchi
von der US-Behörde FDA (Food and Drug Administration): Wenn sich das
als Gesundheitsrisiko erweisen sollte, müssen alle Gentransfer-Vorhaben
gestoppt werden und evtl. auch die klinische Verwendung von GSCF (Bio/technology
13, S.431-432, Mai 1995)
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Adenovirus ändert die Form
von Zellen
Adenoviren (an denen das erste
nachweisliche Gentherapie-Opfer starb) veränderten bei einem Tierfötus
das äußere Aussehen (Morphologie) der Zellen und lösten
eine unerwartet starke Immunreaktion aus. (Nature Medicine 1, S.864-866,
1995)
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Gentherapie: Das eingebaute
Gen veränderte sich
Bei den Nachuntersuchungen
im Falle Jesse Gelsinger (der 18jährige
starb an den Folgen eines Gentherapieversuchs mit Adenoviren) machten die
Forscher eine Entdeckung, mit der niemand gerechnet hatte, und die zudem
an der Sicherheit aller Gentherapien zweifeln lassen müßte:
Das gentechnisch erzeugte Gen-Konstrukt, also sozusagen das Herzstück
des ganzen Versuchs, entsprach nicht mehr dem Konstruktionsplan der Gentechniker.
Es hatte sich – auf welche Weise auch immer – teilweise verdoppelt (Nature
402, S.707, 1999).
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Die Insektenspezifität
von Baculoviren hat es wahrscheinlich nie gegeben
Von Baculoviren wurde gesagt,
sie seien spezifisch für Insekten, so daß man sie gefahrlos
mit Giften beladen und gegen Insekten einsetzen könne. Dieses Argument
war bei lang andauernden Kontroversen mit großer Vehemenz angeführt
worden. Baculoviren wurden aber in Leberzellen gefunden. Sie gehen sogar
durch die Haut und werden exprimiert. Jetzt gibt es neue Sicherheitsforderungen.
Offenbar war die Spezifität nie geprüft worden. Die Forscher
waren selber überrascht.Veröffentlicht wurde das möglicherweise
nur deshalb, weil man die Idee hat, Vektoren auf der Grundlage dieser Viren
für die Gentherapie einzusetzen. (SZ 27.4.1995)
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Unerklärte Wirkung von Antisense-RNA
Mit komplementärer RNA
(Antisense-RNA) wurde versucht, Gene von Drosophila (Taufliege) auszuschalten.
Die Wirkung erfolgte aber bei so niedrigen Konzentrationen, daß der
Mechanismus ein anderer sein muß. Die Antisense-Technik wurde zur
Herstellung gentechnisch veränderter Pflanzen bereits eingesetzt,
eine Verwendung in der Gentechnik wird diskutiert. (Nature 391, S.806,
1998 und Cell 95, S.1017, 1998; zitiert nach SZ 9.3.99).
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Impfung gegen AIDS? Unerklärte
Regeneration abgeschwächter Viren
Auf der Suche nach einem Impfstoff
gegen AIDS wurde mit dem Erreger von Affen-AIDS (SIV) gearbeitet. Es wurde
gefunden, daß SIV, dem ein „nef“ genanntes Gen fehlte (Delta-nef-SIV),
zu einem harmlosen Virus geworden war, das gegen SIV schützte. Daraufhin
wurden 50 Freiwillige gefunden, die bereit waren, sich mit einem entsprechend
veränderten HIV-Virus impfen zu lassen. Danach wurden Ergebnisse bekannt
mit anderen abgeschwächten SIV. Diesen Viren waren drei getrennte
Gen-Abschnitte entfernt worden (Delta-3-SIV). Sie hätten eigentlich
stärker abgeschwächt sein sollen als Delta-nef-SIV. Zur Bestürzung
der Forscher erwies sich dieses Virus als pathogen (krankheitsauslösend).
Keines der drei an den Arbeiten beteiligten Labors kann sich das erklären.
Alle fanden, daß das Virus den genetischen Schaden nicht einfach
repariert hat, sondern daß es sich während der Infektion genetisch
verändert hat. (Science 278, S.24-25, 1997).
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Gefahren einer Impfung mit nackter
DNA
DNA-Vakzine (als Impfstoff eingesetzte
sogenannte nackte DNA) wurde erst als neue Möglichkeit hoch gelobt.
Dann stellte sich heraus, daß dadurch Krebs und Autoimmunkrankheiten
entstehen können. Außerdem hofft man, daß die DNA in das
Genom eingebaut wird, um dann das immunisierende Protein zu erzeugen. (Science
278, S.1711-1714, 1997) Kann es dadurch nicht auch zu Veränderungen
in den Keimzellen kommen?
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Unerwartete Stabilität von
DNA-Molekülen
Viren wurden an Mäuse verfüttert.
5% der Virus-DNA wurde unverdaut in Blutzellen,. Milz und Leber gefunden.
Es gibt mehrere ähnliche Befunde über die erstaunliche Stabilität
von DNA. Ursprünglich wurde gesagt, die DNA könne keine Gefahr
sein, weil sie abgebaut würde. Jetzt heißt es, das sei ja schon
immer so, folglich könne keine Gefahr davon ausgehen. Gibt es nicht
Gründe genug, sich diese Dinge genau anzusehen? Was passiert in der
Natur genau und wie sieht ein Vergleich (bezüglich der Art der DNA
und der Anzahl der Moleküle) mit gentechnisch erzeugten Situationen
aus? (Geninformationsdienst 117, S.3. 1997, dort zitiert New Scientist
4.1.1997)
Versuche mit einem künstlichen
Darm zeigen, daß DNA auch hier viel langsamer abgebaut wird als erwartet.
Zwar sind die Halbwertszeiten in diesem aggressiv abbauenden Milieu viel
kürzer als in einer Zelle, aber mit einem Wert von 6 Minuten hatte
man nicht gerechnet. In dieser Zeitspanne übernimmt wahrscheinlich
jedes zehn-millionste Darmbacterium die DNA in sein Erbgut. Bei einer Billion
Bakterien in der Darmflora wären das 100 000 Übertragungen. (FR
2.2.1999)
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Prophylaxe-Medikament mit Nebenwirkungen
an Millionen gesunder Frauen getestet
Eine unerwartete Wirkung von
Tamoxifen (einem Anti-Östrogen) wurde gefunden,
n a c h d e m es bereits im
Einsatz war. Es stimuliert den Wachstumsfaktor TGF. (New Scientist 15.8.1992,
S.17). TGF (transducing growth factor) ist wichtig für die Emryonalentwicklung,
für Wundheilung und schützt vor Gefäßzerstörung.
Stimulierung von Wachstumsfaktoren ist immer eine Krebsgefahr. Von Tamoxifen
erhofft man sich einen Schutz vor Brustkrebs. Daher wurde es in Großstudien
bei gesunden Frauen eingesetzt, an der allein in den USA 11 500 gesunde
Frauen teilnahmen. Da ein vorbeugend eingesetztes Medikament ein interessanter
neuer Markt ist, wurde hier von Seiten der Herstellerfirma Zeneca mit harten
Bandagen gekämpft. Sie versuchte, einen Bericht über Nebenwirkungen
zu verhindern. Im Tierversuch waren Lebertumore aufgetreten. Sofort beeilte
man sich zu sagen, die Ratten hätten andere Rezeptoren (Proteinbindungsstellen),
deshalb sei das nicht vergleichbar. (Aber wozu macht man dann die Tierversuche?).
Es gab etliche warnende Stimmen von Fachleuten, daß unter diesen
Bedingungen ein Einsatz an gesunden Frauen nicht zu verantworten sei. Auch
das britische Medical Research Center entschied sich dagegen.(Science 270,
S.910, 1995; Lancet 339, S.16-17, 1992; Lancet 339, S. 735, 1992; Lancet
339, S.940, 1992; Lancet 347, S.458, 1996; New Scientis 29.2.1992, S.11;
New Scientist 9.5.1992, S.8).
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Künstliches Hormon mit Nebenwirkungen
s t a t t der angestrebten Wirkung
DES (Diethylstilböstrol)
galt nach früheren Testmethoden als nicht mutationsauslösend
und damit auch als nicht krebsauslösend. Erst nachdem Krebs bei den
behandelten Frauen gehäuft auftrat, fand man mit einer anderen Methode,
daß es doch Krebs verursacht. Obwohl die schädlichen Wirkungen
in Tierversuchen schon 1940 bekannt waren, wurde das Hormon gegen Fehlgeburten
millionenfach eingesetzt. Später stellte sich heraus, daß sowohl
bei den Frauen selbst als auch bei den unter DES-Wirkung ausgetragenen
Töchtern gehäuft Krebs auftrat und daß sowohl bei den Töchtern
wie auch Söhnen bei einem hohen Anteil die Geschlechtsorgane deformiert
waren, mit den entsprechenden Fruchtbarkeitsproblemen. Die Wirkung, Fehlgeburten
zu verhindern, hat sich übrigens als Irrtum herausgestellt. (L.Peters:
Reprotopia, Neuer ISP-Verlag, 1993)
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Die Abtreibungspille beeinflußt
andere Hormone anhaltend
Nach Gabe von RU 486 (Abtreibungspille)
ging der Prolactin-Spiegel hoch und nach der Abtreibung nicht weder runter
(laut einer WHO-Studie von 1989).(R. Klein, J.C. Raymond und L.J.Dumble:RU
486 – Misconceptions, Myths and Morals, Spinifex Press 1991, S. 128 (Prolactin
ist ein Hypophysenhormon, das die Milchproduktion stimuliert).
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