VIII. Wieviel kostet die Entwicklung eines Medikamentes?
Im November 2001 wurde die Veröffentlichung einer Studie angekündigt
und hiervon vorab das Ergebnis und ein paar Teilfakten bekanntgegeben.
Demnach betragen die Kosten für die Entwicklung eines Medikamentes
bis zu seiner Zulassung im Durchschnitt 802 Mio. $, bei einer Entwicklungszeit
von 12 Jahren.
Dieser Wert ist ein sprunghafter 60-%-Anstieg gegenüber der vorher
schon gigantischen Kosten-Schätzhöhe von 500 Mio. $.
Rückblick auf die Entwicklung der Medikamente-Kosten
Seit über 20 Jahren werden in Abständen neue Schätzungen
darüber bekannt, wieviel Geld die Entwicklung eines Medikamentes verschlingt.
Die Werte lagen von Anfang an in erschreckender Höhe und steigen in
Riesensprüngen weiter, raketenartig, "sky-rocking", wie es im Englischen
heisst.
Die am häufigsten zitierten Werte stammen vom Tufts-Zentrum. Es
wurde 1976 gegründet und war als unabhängige Einrichtung gedacht,
um die USA und andere Länder mit Informationen über die Effizienz
und Produktivität der forschenden Pharmaindustrie und den Einfluss
von Regierungsinitiativen auf den Prozess der Medikamente-Entwicklung zu
versorgen (1). Es ist ein Non-Profit-Unternehmen, das an die Tufts-Universität
in Boston angeschlossen ist, und heisst "Tufts-Zentrum für die Untersuchung
der Medikamente-Entwicklung".Das Zentrum finanziert sich aus Spenden,
die überwiegend aus der Industrie kommen (1).
Die Entwicklung der Kostenangaben seit Bestehen des Tuftszentrums
(Was jetzt folgt ist gewiss eine etwas komplizierte Rechnerei,
auf die aber für eine detaillierte Diskussion des Themas nicht verzichtet
werden kann – und vielleicht lohnt die Mühe ja für die zu gewinnenden
Erkenntnisse.)
1979 brachte das Tufts-Zentrum seine erste Studie heraus. Der geschätzte
Durchschnittswert für die Entwicklung eines Medikamentes betrug damals
54
Mio. $ (im Dollarwert von 1976) (1).
1987 folgte die nächste Studie. Das Ergebnis wurde 1991 im Journal
of Health Economics (vgl. (2)). veröffentlicht und belief sich auf
231
Mio. (in 1987er Dollar) (1). Die Tabelle zeigt, wie sich dieser Betrag
zusammensetzt (Angaben in Mio. $ im Geldwert von 1987 nach (2) ).
| Präklinische Versuche |
65.5 |
| Tierversuche |
2.8 |
21.7 |
| Klinische Versuche der Phasen I-III |
18.9 |
| Aufschlag für abgebrochene Entwicklungen |
26.4 |
| Opportunitätskosten |
117 |
| Summe |
231 |
Für die präklinischen Versuche wurden 65.5 Mio. $ angenommen.
Die Grundlage dafür blieb unklar. Die Verbraucherverbände schreiben,
dass die Zahl nicht auf Werten aus Projekten basiert (2). Zusätzlich
zu den direkten Unkosten wurde ein Anteil für die Misserfolge eingesetzt,
also für die Wirkstoffe, deren Entwicklung abgebrochen werden musste.
Ein weiterer Posten sind die sogenannten Opportunitätskosten, das
sind entgangene Gewinne, die die Pharmaindustrie meint, hätte machen
können, wenn sie das Geld in andere Objekte investiert hätte.
Dafür wurden 9.5% pro Jahr veranschlagt. Der Betrag von 117 Mio. $
dafür entspricht 51% der Endsumme (3).
Auf den Dollar-Wert für das Jahr 2000 bezogen werden aus den 231
318
Mio..
1993 nennt das (heute nicht mehr existierende) Büro für Technikfolgenabschätzung
(Office for Technology Assessment = OTA) eine Zahl von 359 Mio.
$ als Obergrenze der Kosten. Diese Zahl erweist sich bei genauem Hinsehen
im Kern als eine Neubewertung der Tufts-Studie von 1987 (2). Die wesentlich
höhere Zahl erklärt sich durch einen erhöhten Anteil für
die Opportunitätskosten, hierfür wurden statt 9.5% nun 14% pro
Jahr angesetzt(!).
1996 wurde der Wert der 1987er Tufts-Studie von der Unternehmensberatung
Boston Consulting Group (von der es übrigens auch eine Niederlassung
in der BRD gibt (4) erneut aktualisiert und nun mit 500 Mio. $ beziffert
(5). Diese Zahl wurde vom US-amerikanischen Pharmaindustrie-Verband (Pharmaceutical
Research and Manufacturers of America = PhRMA) übernommen und war
bis Ende 2001 der am häufigsten zitierte Wert für die durchschnittlichen
Entwicklungskosten eines Medikamentes (6-14).
Und nun, Ende 2001, erbrachte eine neue Studie vom selben Instut mit
demselben federführenden Autor wie 1987, Joseph DiMasi, einen erneuten
sprunghaften Anstieg auf gigantische 802 Mio. $ (im Dollar-Wert
des Jahres 2000). Davon werden 403 Mio. ausdrücklich als Opportunitätskosten
genannt, also wieder 51%.
Die Verbraucherverbände machen Gegenrechnungen auf
Hierzu zunächst ein paar Worte über eine Besonderheit in den
USA, die sogenannte "Orphan Drug"-Regelung. Hierbei geht es um Medikamente
für seltene Krankheiten, also eine Art "verwaiste" Medikamente, für
die es so wenig Patienten gibt, dass sich ihre Entwicklung unter normalen
Bedingungen nicht lohnt. Konkret gilt das für die 6 000 Krankheiten,
an denen in den USA weniger als 200 000 Personen erkranken*. Insgesamt
sind davon 25 Millionen Patienten betroffen. Um auch für sie die Entwicklung
von Wirkstoffen anzuregen, werden den Firmen 50% Steuerermässigung
auf die Kosten für die klinischen Versuche gewährt und ein Monopol
für 7 Jahre. Die Steuerermässigung muss mit einem Nachweis der
entstandenen Unkosten beantragt werden. Auf diese Unterlagen haben die
Verbrauchergruppen zurückgegriffen, denn daraus lassen sich die den
Firmen tatsächlich entstandenen Unkosten ersehen (15).
*Das waren die ursprünglichen Kriterien. Sie wurden
später erweitert und jetzt gilt die Regelung auch für Krankheiten,
die häufiger vorkommen, wenn für sie die berechtigte Annahme
besteht, dass die Medikamente ihre Unkosten nicht wieder einbringen werden.
Ein Kriterium, das sicher viel Raum für Interpretationen lässt.
Zwischen 1983 und 1993 wurden 93 Medikamente für das Orphan-Drug-Programm
zugelassen. Die in den Anträgen aufgeführten Kosten für
die klinischen Versuche betrugen insgesamt 213.8 Mio. $, das sind nur 2.3
Mio. pro Medikament, also eine volle Grössenordnung weniger als die
24.5 Mio. der Tufts-Studie in 1995er Dollar.
Eine zweite Quelle für Informationen sind die Unterlagen der National
Insitutes of Health (NIH), einer Einrichtung, die entfernt unserer Forschungsgemeinschaft
entspricht. Die NIH haben einen Teil der Forschungsarbeiten finanziert
und sind auf Grund ihres Statuts zur Offenlegung verpflichtet. Das ermöglichte
den Verbraucherverbände den Zugang zu den Unterlagen. Sie überprüften
58 der NIH-geförderten Orphan-Drug-Fälle und kamen auf Kosten
für die klinischen Versuche von durchschnittlich nur 7 Mio. $ pro
Medikament (statt 24.5 s.o.) Als Aufschlag für abgebrochene Entwicklungen
kamen sie auf 16.1 (statt 30.3) Mio. $. (2).
Weitere Kritikpunkte an der jüngsten Tufts-Studie und die Antworten
darauf
-
Das Tufts-Zentrum ist nicht unabhängig, weil es finanziell von Industriespenden
abhängig ist.
Das Zentrum antwortet darauf, dass keine Abhängigkeit bestünde,
weil die Gelder nicht gebunden seien.
-
Die Studie basiert nur auf den Werten von nur 10 Unternehmen (16).
-
Keins von den 68 Medikamenten, die für die Studie herangezogen wurden,
erhielt Unterstützung aus öffentlichen Mitteln. Das dürfte
aber die Ausnahme sein, denn viele, "wenn nicht die meisten" Medikamente
erhalten in irgendeinem Stadium ihrer Entwicklung finanzelle Unterstützung.
Auch das Massachussetts Institute of Technology (MIT) hat festgestellt,
dass die überwältigende Mehrheit der Spitzenprodukte in jeder
Gruppe von Medikamenten mit öffentlichen Mitteln unterstützt
wird. (17). Daher ist die Auswahl in der Tufts-Studie nicht repräsentativ
und nicht für die Berechnung der Durchschnittskosten geeignet (18).
Diese Tatsache wird von Joseph DiMasi, dem federführenden Autor
der Studie zugegeben.
-
Steuerermässigungen wurden bei den Berechnungen nicht abgezogen. Für
Forschung und Entwicklung wird in den USA generell (nicht nur für
Orphan-Drugs) eine Steuerermässigung gewährt. Das OTA errechnete,
dass daher "jeder für Forschung und Entwicklung ausgegebene Dollar
die Industrie nur 66 Cents kostet" und dass die 231 Mio. (in 87er-Dollar)
der ersten Studie in Wirklichkeit nur mit 171 Mio. (in 90er-Dollar) angegeben
werden dürften (3). Wegen solcher Erleichterungen sei die Steuerrate
bei der Pharmaindustrie um 40% geringer als bei anderen Industriezweigen
(17).
DiMasi sagt hierzu, die Steuerersparnisse seien zu vernachlässigen
(19).
Ausserdem wird ein grosser Teil der Forschung von öffentlichen
Einrichtungen getragen. Die NIH sagen, dass die Steuerzahler 55% der Forschung
bezahlt haben, die zu den 5 verkaufsstärksten Medikamenten geführt
haben (17).
-
Die Werte der Tufts-Studie wurden für neue Wirkstoffe ermittelt, die
alle Arbeitsgänge der Entwicklung durchlaufen. Das gilt aber nur für
einen Teil der auf den Markt gebrachten neuen Präparate (17).
Die Verbrauchergruppe Public Citizen veröffentlichte im Sommer
2001 eine eigene Studie, in der die Steuerersparnisse entsprechend den
OTA-Angaben berücksichtigt, die Kapitalkosten nicht mit aufgenommen
wurden und die Beträge für die Unkosten teilweise auf offiziellen
Angaben, auf der Tufts-Studie von 1987 oder auf Informationen der FDA oder
den NIH beruhen. Das ergab einen Betrag von nur 110 Mio.$ pro Medikament
(19).
Weiterhin wird kritisiert, das unternehmerische Risiko sei in der Pharmaindustrie
nicht so hoch wie behauptet, die Branche sei die profitabelste in den USA.
Seit 1982 war die Pharmaindustrie , nach einer Reihung von Wirtschafts-Journalen
tatsächlich jedes Jahr die profitabelste in den USA. Unter den Top
500, den 500 erfolgreichsten Firmen sind die Renditen der Pharmafirmen
dreimal so hoch wie der anderen Industriezweige im Durchschnitt (17).
-
Die US-Verbraucherverbände kritisieren auch, dass Kapitalkosten mitgerechnet
werden.
DiMasi sagt dazu, das sei übliche Praxis.
Das mag stimmen, aber es sagt nichts über die Berechtigung.
Ist es berechtigt, Kapitalkosten zu den Unkosten zu rechnen?
Natürlich hat Kapital, das bis zu 12 Jahre lang festliegt, bei
der heutigen Form des Wirschaftens seinen Preis. Wenn die Industrie aber
die Differenz zu anderen Objekten geltend machen will, in die sie zu günstigeren
Bedingungen hätte investieren können, muss man doch fragen: Warum
tut sie es nicht? Aus Altruismus, um den armen Kranken zu helfen? Wohl
kaum. Das könnte sie schon den Aktionären gegenüber nicht
vertreten. Gehen wir lieber davon aus, dass die Industrie diejenigen Investitionen
tätigt, die sie tätigen will. Angenommen eine Firma hat gewinnträchtigere
und weniger riskante Objekte. Warum steckt sie dann nicht ihr ganzes Geld
in profitableren? Antwort: weil die Märkte für jedes Objekt begrenzt
sind. Angenommen, ein Spitzenprodukt bringt 14% Rendite oder mehr, dann
kann die Firma doch nicht einfach den Ausstoss für dieses Produkt
hochrechnen und als Massstab für entgangene Gewinne werten. Folglich
kann sie auch nicht vom Staat einen solchen Betrag einfordern, weil sie
(angeblich) der Gesundheitsversorgung der Menschen zuliebe in weniger lukrative
Produkte investiert.
Ausserdem gilt: je geringer das Risiko, desto grösser die Konkurrenz
und das drückt auf die Gewinnspanne. Wo niedrigere Geldsummen im Spiel
sind, müssen die Konzerne mit der Konkurrenz der kleineren Firmen
rechnen. Nur im Hochsummen-Hochrisiko-Spiel sind die Grossen unter sich
und können, im Glücksfall, gigantische Gewinne einfahren.
Natürlich haben Risiken auch ihre Grenzen und hier können
Probleme mit der Gesundheitsversorgung auftreten, für die Sonderregelungen
angebracht sind. Aber sich hierfür eine überdurchschnittliche
Rendite von 14% auf Kosten des Gesundheitswesens, der Krankenkassen oder
der privat (dazu)zahlenden Patienten garantieren zu lassen, ist wohl eine
überhöhte Forderung.
Die Bekanntgabe der neuen hohen Werte war gut getimed ((wie
schreibt man das?)).
Die neue Studie war vermutlich gezielt zeitlich vor eine politische
Entscheidung plaziert worden, in der den Konzernen Gewinnabstriche abverlangt
werden sollten für Medicare, die Gesundheitsversorgung im Sozialhilfe-Bereich
in den USA. Im Wall Street Journal vom 3.12.01 heisst es, die Studie würde
wahrscheinlich Einfluss haben auf diese Dabatte im Kongress (20). Mit den
neuen hohen Unkostenzahlen lässt sich politischer Druck auf die Kongressabgeordneten
ausüben, damit die Entscheidungen so weit zugunsten der Pharmaindustrie
ausfallen wie möglich.
Der Studienautor DiMasi sagt dazu: "Die pharmazeutische Industrie ist
seit Jahren unter Beschuss gewesen. Politik hat bei der Veröffentlichung
der Studie keine Rolle gespielt" (21).
Tatsache ist aber, dass
-
mit den immer weiter steigenden Preisen für Medikamente,
-
der sich auch in den USA verschärfenden sozialen Situation und
-
vor dem Hintergrund, dass es in den USA keine flächendeckende Krankenversicherung
gibt,
viele Menschen die vom Arzt verschriebenen Medikamente nicht bezahlen können.Es
existieren mehrere Studien, die besagen, dass von dieser Unterversorgung
Millionen von älteren und schlecht verdienenden Amerikanern betroffen
sind (22).
Wie hoch sind die Kosten für klinische Versuche?
Die neue Studie über die Medikamentekosten verfolgt offenbar ausser
dem Vermeiden eines Preisnachlasses für den sozialen Bereich noch
ein zweites Ziel: eine Lockerung der Anforderungen für klinische Versuche.
Die Autoren der Studie betonen, dass der Hauptgrund für den erneuten
Kostenanstieg in einer besonders starken Erhöhung der Kosten für
die klinischen Versuche zu sehen ist. Sie werden Im Wallstreet-Journal-Report
mit 282 Mio.$ angegeben und betragen somit 70 % der Kosten nach Abzug der
Kapitalkosten (23). Die Zahl der Versuchspersonen pro Zulassung hätte
sich von 1300 auf 4000 verdreifacht, heisst es darin.
Der US-Kongress dagegen schätzt, dass im Jahre 2001 die klinischen
Versuche im Mittel 75 Mio.$ kosteten (22).
Auch die Pharmavereinigung PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacture
of America) kommt zu niedrigeren Werte, sie schätzt, dass 1999 die
klinischen Kosten knapp 30% der Gesamtkosten betrugen.
Zur Ergänzung ein paar Einzelbeispiele, die zwar
für sich genommen nicht aussagekräftig sind, die aber dagegen
sprechen, dass die Kosten in der behaupteten Höhe liegen.
1998 und 1999 hat das National Cancer Institut (NCI) 861
mehrjährige klinische Versuche finanziert mit insgesamt 41 400 Patienten
und Kosten von 231 Mio.$.Das sind 5600 $/Patient. Das ergibt bei durchschnittlich
4000 Patienten 22.4 Mio.$ pro Medikament (23).
Die NIH haben 1999 415 klinische Versuche finanziert,
mit durchschnittlichen Kosten von 6200 $ pro Patient. Das wären bei
4000 Patienten 32 Mio. $ (24).
Diese, um eine Grössenordnung kleineren Werte verringern
sich weiter, wenn man die Beiträge von öffentlichen Einrichtungen
berücksichtigt: Bei vielen Medikamentezulassungen kommen die einzigen
Nachweise über Wirksamkeit und Sicherheit aus Versuchen, die aus öffentlichen
Mitteln bezahlt wurden. Z.B. wurden beim Taxol alle klinischen Versuche
vom NCI (National Cancer Institute) durchgeführt.
Bei FDA-Zulassungen von HIV-Medikamenten wurden 38% der
in der zitierten Versuche von der Regierung gesponsert.
Bei 50 von 77 (65%) der 1996 von der FDA zugelassenen
Krebs-Medikamente waren Daten des NCI verwendet worden.
Andererseits gibt die Pharmaindustrie steigende Summen für Werbung
und Marketing aus. Seit 1997 in den USA erlaubt wurde, direkt beim Verbraucher
für Medikamente zu werben, stiegen die Ausgaben für Werbung auf
40% der Einnahmen, verglichen mit 12% für Forschung und Entwicklung
(3). Lt. Public Citizen liess sich die Pharmaindustrie zwischen 1994 und
2000 die Werbung für ein neues Medikament 70 bis 150 Mio.$ kosten.
In dem Bemühen, die Kosten zu senken, sind die Kosten für
die klinischen Versuche besonders ins Blickfeld geraten, denn sie beruhen
im Wesentlichen auf den Zulassungsbestimmungen. Aber auch die Konkurrenz
um versuchswillige Patienten treibt die Preise in die Höhe. DiMasi
sagt, man befände sich in einer Ära, in der Medikamente-Entwicklungsprogramme
expandieren und das führe dazu, dass es schwieriger würde, Patienten
für die Versuche zu "rekrutieren" (5).