Reproduktionstoxische
Wirkungen
Erste
Beobachtungen an Vögeln:
In
den 50er Jahren mit Abbauprodukten des Pestizids Methoxychlor
In
den 60er Jahren mit DDT
Bei
Seeadlern u.a. fischfressenden Vögeln in den USA:
viele
Eier blieben unbefruchtet
ausschlüpfende
Junge waren z.T. missgebildet
Bei
Möwen in Kalifornien:
mehrere
Weibchen brüteten gemeinsam
die
gemeinsamen Gelege waren ungewöhnlich klein
Grund:
zu wenig fortpflanzungsaktive Männchen
Silbermöwen
am Ontario-See:
Nur
aus jedem 5. Ei schlüpfte ein Junges
Die
wenigen Jungen waren oft verkrüppelt
Adler
in Florida
80%
waren steril
Alligatoren
in Florida:
Geburtenrate
ging um 90% zurück
Männchen
hatte zu kleine Penisse und fast kein Testosteron
Weibchen
waren früh verbraucht
1967
am Michigan-See:
dramatische
Zahl von Fehlgeburten bei Zuchtnerzen
Panther
in Florida:
Männliche
Geschlechtsorgane missgebildet
75%
der Spermien deformiert
Männchen
hatten doppelt so viel weibliches wie männliches Hormon
Fische
in englischen Flüssen:
Angler
finden immer wieder Zwitter